Österreichs 2:5-Debakel gegen Israel im VIDEO:
"Wenn man 2:5 verliert, müssen ein paar Sachen nicht stimmen. Das Pressing war heute bestimmt nicht optimal. Ich glaube, wir hätten sicher als Team besser agieren müssen. Ob das jetzt Abstimmungsprobleme waren, oder wir nicht die hundertprozentige Einstellung gehabt haben, weiß ich nicht", so Mwene.
Mwene: Glaube an Punktgewinn war da
Verloren ging das Spiel für die ÖFB-Auswahl bereits in der ersten Halbzeit - nach einer halben Stunde lief man schon einem 0:3-Rückstand hinterher. "Es hätte in der ersten Halbzeit 3:3, 4:3 für uns stehen können", so Mwene, "ich glaube, dass wir es heute in der ersten Halbzeit nicht geschafft haben, selber die Tore reinzumachen und bei Israel war gefühlt jeder Schuss ein Treffer."
Dennoch kämpfte sich Österreich nochmal ran, verkürzte durch Christoph Baumgartner und Marko Arnautovic auf 2:3. Der Glaube, doch noch etwas mitzunehmen, war wieder da.
"Auf jeden Fall. Ich habe gedacht, dass wir da wieder gut in der Partie drinnen waren. Natürlich haben wir dann sofort wieder das Gegentor bekommen. Das hat uns dann Luft aus den Segeln genommen. Ich glaube, wenn wir länger nur ein Tor Rückstand gehabt hätten, hätten wir das auch noch gedreht", findet der Außenverteidiger.
"In ein paar Tagen werde ich sicher stolz sein"
Danach war bei Österreich sichtbar die Luft draußen. In der letzten halben Stunde konnte das ÖFB-Team einfach nicht mehr nachsetzen - Phillipp Mwene meint den Grund zu kennen: "Ich glaube, dass wir heute in der Konterabsicherung nicht zu 100 Prozent souverän agiert haben."
"Ich glaube, da haben wir zu viele Zweikämpfe verloren. Die haben es geschafft, mit zwei, drei Pässen in unseren Sechzehner zu kommen. Wir haben weite Wege nach hinten gehabt, das hat auch Kraft gekostet. Ich glaube, das war der ausschlaggebende Punkt", geht der Spieler von PSV Eindhoven näher ins Detail.
Jetzt bleibt die Frage, wie Phillipp Mwene sein Debüt im ÖFB-Nationalteam letztlich in Erinnerung behalten wird. "In ein paar Tagen werde ich sicher stolz sein", ist sich der Wiener sicher, "jetzt überwiegt aber die Enttäuschung über das schlechte Ergebnis."