Was untergegangen ist
(Text wird unter dem Video fortgesetzt)
Abseits dieser Szene leistete die ÖFB-Defensive jedoch eine weitestgehend gute Arbeit, auch wenn sie schon schwierigere Aufgaben zu lösen hatte.
"Defensiv sind wir nicht so gefordert worden", betont Hinteregger, "natürlich hat Nordmazedonien auch vorne starke Einzelspieler, aber dass wir hinten reingedrückt worden sind, war eher weniger der Fall. Was wir in der Dreierkette sehr gut gemacht haben, war die Restverteidigung, um Konter zu unterbinden. Ich glaube, dass es allgemein ein bisschen untergegangen ist, dass das nicht so ungefährlich war und die Nordmazedonier viel darauf ausgelegt haben."
In der zweiten Halbzeit habe zudem gut funktioniert, dass David Alaba mehr über links den Weg in die Offensive gesucht habe: "Dass er offensiv mehr Qualität als ich hat, ist ja logisch. Er hat dann auch den Assist zum 2:1 gegeben. Und ich fühle mich halt in der Mitte auch ein bisschen wohler."
Hinteregger vom 3-5-2 überrascht
Mit seiner 3-5-2-Variante hat Franco Foda die Öffentlichkeit definitiv überrascht. "In dieser Kürze hat es auch uns teilweise überrascht, aber in diesem Spiel hat es hervorragend funktioniert", reiht sich Hinteregger in die Riege jener Spieler ein, die nicht unbedingt mit dieser Formation gerechnet haben.
Endgültig damit herausgerückt ist der Teamchef erst am Matchtag in Bukarest.
"Ich selbst habe erst wenige Stunden vor dem Spiel erfahren, wie wir spielen", bestätigt Hinteregger, "Dreierkette haben wir zuletzt kaum gespielt und auch ganz, ganz wenig trainiert. Aber es hat uns weniger überrascht als den Gegner, sonst wäre das Ergebnis anders ausgefallen."