Zu großes Risiko
Das weiß auch der Teamchef. Wenn topfit, würde Arnautovic bei ihm immer von Anfang an spielen, betonte Foda auch in Bukarest. Gegen Nordmazedonien wollte der Deutsche das Risiko jedoch noch nicht eingehen.
"Denn nach einer Muskelverletzung muss man immer aufpassen. Ich weiß, die Spieler sehen die Situation immer etwas anders. Das spricht ja auch für ihn, und Marko ist ein ganz wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft", so der 55-Jährige.
Wie schon im Test gegen die Slowakei brachte Arnautovic auch gegen Nordmazedonien frischen Wind und erzielte kurz vor Schluss sein 27. Länderspiel-Tor, womit er sich in der ewigen Schützenliste auf den sechsten Platz verbesserte. Zum Sprung auf den geteilten dritten Rang fehlt nur noch ein Treffer.
In den Niederlanden in der Startelf?
"Die Auswechslungen haben ihre Wirksamkeit gezeigt", streicht Foda im Hinblick auf die beiden Torschützen Arnautovic und Michael Gregoritsch hervor - es waren die Joker-Tore elf und zwölf in seiner Teamchef-Ära.
"Dafür hat man ja noch mehrere Spieler auf der Ersatzbank. Eine Mannschaft besteht aus 26 Spielern, die hier vor Ort sind, und alle Spieler sind extrem wichtig für die Mannschaft", bekräftigt der ÖFB-Chefcoach.
Wie gut Arnautovic dieser Mannschaft tut, sieht man mit freiem Auge. Stellt sich die Frage, ob es am Donnerstag in den Niederlanden bereits für eine Startelf-Nominierung reicht?
Foda spielt auf Zeit: "Wir haben jetzt noch zwei, drei Trainingseinheiten, dann werden wir sehen. Es ist durchaus möglich, dass er gegen Holland von Anfang an spielt."