FC Liverpool? "Besser solche Gerüchte als andere"

 

Es soll einem nichts Schlimmeres passieren im Leben, als mit dem FC Liverpool in Verbindung gebracht zu werden.

So oder so ähnlich betrachtet Christoph Baumgartner das Gerücht, dass der Traditionsklub um Star-Trainer Jürgen Klopp nach ihm angelt.

"Besser solche Gerüchte als irgendwie in eine andere Richtung", betont der ÖFB-Teamspieler bei seinem Medientermin am Samstag.

Intensiv mit der Thematik beschäftigt habe er sich bislang nicht, versichert der 21-Jährige: "Ehrlich gesagt gibt es gerade nicht so viel Zeit, um nachzudenken. Wir sind gestern nach Seefeld heimgekommen, morgen fliegen wir schon wieder weiter. Es geht einfach extrem schnell."

Zu glauben, dass sich der Youngster während der EURO konkret über etwaige Transfer-Gespräche äußern würde, wäre wohl naiv. Unrecht scheint ihm dieses Gerücht allerdings auch nicht zu sein:

"Ich habe in meiner jungen Karriere schon gelernt, dass es immer wieder irgendwelche Meldungen gibt. Das freut einen natürlich, das möchte ich auch gar nicht abstreiten. Aber jetzt in der EM-Phase spielt das für mich überhaupt keine Rolle. Ich fokussiere mich auf das Turnier. Wie gesagt, ich habe inzwischen schon ein bisschen Erfahrung mit solchen Gerüchten gemacht. Mit dem muss man umgehen können, das gehört einfach dazu."

Sein Umgang damit: "Ich versuche aus dem Ganzen ein bisschen Energie zu schöpfen und dann wieder anzugreifen."

(Artikel wird unter dem Video fortgesetzt)

"Wenn ich de Ligt nicht auf den Kopf schieße..."

Baumgartners Angriff im dritten Gruppen-Spiel gegen die Ukraine soll von mehr Erfolg gekrönt sein als bei seinen ersten beiden Auftritten, mit denen er nicht zufrieden war. Bis auf die eine oder andere Aktion klappte zu wenig.

"Dann haben es viele Spieler auf dieser Welt nicht ganz einfach gegen mich."

Christoph Baumgartner

"Ich hatte gegen Holland eine 1-gegen-1-Situation über links gegen de Vrij, die ich nicht so schlecht gelöst habe. Wenn der abgefälscht wird und ich dem de Ligt nicht auf den Kopf schieße, geht er vielleicht rein und jeder sagt: 'Der Baumi ist wieder da!'"

Es sei jedoch normal, dass bei Offensivspielern der konkrete Output zählen würde: "Wenn aus der Situation kein Tor entsteht, ist klar, dass das nicht so wahrgenommen wird, als wenn ich ihn ins Kreuzeck reingeschweißt hätte."

Noch nicht die besten Spiele

Baumgartner glaubt fest daran, dass solche Situationen für ihn noch kommen werden: "Aber ich gebe jedem recht, dass diese zwei Spiele noch nicht meine Spiele waren."

"Speziell im ersten Spiel habe ich mich schwer getan, weil die Nordmazedonier extrem aggressiv waren. Ich habe es nicht geschafft, mich in Situationen zu bringen, in denen ich mal mit dem Gesicht zum Gegner stehe, sondern war meistens mit dem Rücken zum Gegner. Das ist natürlich nicht meine Stärke. Da ist zum Beispiel Marko Arnautovic ein ganz anderer Spielertyp, der kann auch mit dem Rücken zum Gegner Situationen lösen", so der Hoffenheim-Legionär weiter.

Nicht zu stoppen

Gegen die Ukraine möchte Baumgartner in Situationen kommen, in denen er mit ein bisschen Tempo auf den Gegner zulaufen kann.

Denn: "Dann haben es viele Spieler auf dieser Welt nicht ganz einfach gegen mich."

Nicht ausgeschlossen, dass man dies auch bei Spitzenvereinen in der Premier League erkannt hat.


Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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