Wort der Liga-Vertreter hat "großes Gewicht"
Im Präsidium sind neben Windtner und den neun Landesverbandspräsidenten auch drei Vertreter der Bundesliga, Vorstand Christian Ebenbauer, Aufsichtsratschef und Admira-Präsident Philip Thonhauser sowie LASK-Präsident Siegmund Gruber, stimmberechtigt. "Hier wird das Wort dieser drei Liga-Vertreter mit Sicherheit großes Gewicht haben", meint Windtner.
Der ÖFB nennt unter anderem die heimischen Europacup-Starter. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) habe laut Windtner diesbezüglich bisher keine Vorgaben gemacht. Dem belgischen Verband drohte UEFA-Präsident Alexander Ceferin nach der - noch nicht endgültig bestätigten - Entscheidung für einen vorzeitigen Abbruch der Liga vergangene Woche allerdings mit einem Verlust der Europacup-Startplätze für die kommende Saison.
(Text wird unter dem Video fortgesetzt)
Windtner rechnet mit "stark verkürzter Winterpause"
Auch in der nächsten Saison werden die Folgen der Coronavirus-Pandemie noch spürbar sein. "Es ist tatsächlich davon auszugehen, dass wir einen noch nie da gewesenen komprimierten Kalender inklusive einer stark verkürzten Winterpause haben werden", sagt Windtner. Für das Nationalteam bedeute dies etwa Dreifachtermine. "Man wird terminlich überall ein Stück zusammenrücken müssen."
Mit der von Sportminister Werner Kogler in dreistelliger Millionenhöhe in Aussicht gestellten Regierungshilfe für den Sport zeigt sich Windtner zufrieden. "Das ist ein erster, wirksamer Schritt", meint der Oberösterreicher. "Ich gehe davon aus, dass der Fußball als größter Sportfachverband einen adäquaten Anteil erhält."
Hilfe müsse es sowohl für die Wirtschaftsbetriebe, also Profiklubs und Verbände, als auch für die Basis geben. "Das Geld sollte rasch und verlässlich fließen, nur rasche Hilfe ist wirksame Hilfe", betont Windtner. Der ÖFB werde sich weiter für die Anliegen des Fußballs einsetzen und in der Corona-Krise "dafür kämpfen, dass etwa ein Übungsbetrieb in kontrollierter Form bald wieder aufgenommen wird".