Endstand
5:2
3:1 , 2:1
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Alaba: "Waren in erster Halbzeit besser"

Alaba: "Waren in erster Halbzeit besser" Foto: © GEPA

Das ÖFB-Team hat sich bei der 2:5-Klatsche in der WM-Qualifikation in Israel ein veritables Ei gelegt. Ganz schlecht lief laut Real-Madrid-Legionär David Alaba, der die Mannschaft von Teamchef Franco Foda als Kapitän auf das Feld führte, aber nicht alles.

"Ich glaube, dass wir in der ersten Halbzeit ein ganz gutes Spiel gespielt haben. Wir haben wirklich sehr viele Chancen, machen die nicht rein. Wir müssen einfach unsere Chancen machen", lamentiert der Wiener nach dem Spiel im ORF. "Hinten machen wir zu einfache Fehler, bekommen zu einfache Tore. Dann wird es in Israel schwierig, das Spiel nochmal zu drehen."

"Dann stimmt irgendwas nicht"

Obwohl Österreich ganz ordentlich in die Partie startet, erzielt mit Solomon ein Israeli in der fünften Minute das erste Tor. Beim Stand von 0:3 ist es der Treffer von Baumgartner kurz vor der Pause, der scheinbar Auftrieb verleiht. "In der zweiten Halbzeit machen wird noch den Anschlusstreffer, im Gegenzug fällt das 4:2", spricht Alaba die endgültige Entscheidung nach dem Tor von Shon Weissman an.

"Wenn man hier mit 5:2 nach Hause geht, und in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft ist, dann stimmt irgendwas nicht. Wir hatten genug Chancen, müssen mit einer Führung in die Halbzeit gehen, schaffen das nicht und bekommen hinten die Tore zu einfach. Das ist uns bewusst", gibt Alaba an.

Mit der von Franco Foda vorgenommenen Systemumstellung auf eine Dreierkette hat die Leistung nichts zu tun gehabt. Im Gegenteil, mit Dreierkette war das ÖFB-Team besser, so Alaba.

"Ich glaube, das System hat heute keine Rolle gespielt. Wir waren meiner Meinung nach in der ersten Halbzeit besser als in der zweiten Halbzeit. In der ersten Halbzeit hatten wir eine Dreierkette und sind viel besser ins Pressing gekommen, haben schnell die Bälle im offensiven Drittel erobert und konnten dann relativ schnell zuschlagen. So haben wir die meisten Chancen herausgespielt und die dann einfach liegengelassen", sagt der Real-Legionär.

Intern war der Spirit der EURO nicht mehr vorhanden, das schiebt Alaba auf die Unterschiede in der Vorbereitung. "Es ist nochmal was anderes, man ist länger beisammen, bereitet sich gemeinsam auf ein Turnier vor. Die Atmosphäre ist nochmal eine andere. Wir haben es nicht geschafft, eine Atmosphäre zu schaffen wie es vor ein paar Monaten hatten. Ich glaube, das ist schon ein Faktor, der da irgendwo dazugehört."

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