Foda: "Leo Windtner zum Abschied Sieg schenken"

 

Im Februar 2009 wurde Leo Windtner zum ÖFB-Präsidenten gewählt. Im Oktober 2021 endet seine Ära wenig glamourös.

Dies liegt nicht nur am freiwilligen Rückzug, nachdem sich im ÖFB-Wahlausschuss keine Mehrheit mehr für den Oberösterreicher abgezeichnet hat, sondern auch am sportlichen Sinkflug des A-Nationalteams in der jüngeren Vergangenheit.

Im ÖFB-Lager zeigt man sich jedoch entschlossen, Windtner zum Abschied einen überraschenden Sieg in Dänemark (20:45 Uhr im LIVE-Ticker) zu schenken.

"Wir Spieler wollen ihm ein erfolgreiches Spiel widmen", meint David Alaba. Franco Foda erklärt: "Es ist unser aller großer Wunsch, dass wir ihm zum Schluss noch einen Sieg schenken."

Foda: "Immer das große Ganze im Blick"

Der Teamchef findet zum Abschied des 71-Jährigen persönliche Worte der Würdigung:

"Er ist seit über zwölf Jahren ÖFB-Präsident, war bei über 120 Länderspielen dabei und hat Außergewöhnliches für den österreichischen Fußball geleistet. Aber nicht nur für das A-Nationalteam, das er immer unterstützt hat, sondern gerade auch für den Frauen-Fußball, alle U-Mannschaften, und vor allen Dingen hat er nie den Breitensport vergessen."

Windtner würde es auszeichnen, "dass er immer das große Ganze im Blick hatte. Er hat auch uns immer in schwierigen Situationen unterstützt. Er hat nie die Übersicht verloren, ist immer sehr fair und korrekt mit uns umgegangen. Ich kann nur Positives über ihn berichten."

Alaba: "Sehr gute Entwicklung in den letzten zehn Jahren"

Ähnliches berichtet Alaba: "Wir Spieler hatten eine sehr gute Beziehung zu ihm und durften immer die Unterstützung von ihm spüren. Er hat die Nationalmannschaft über zwölf Jahre als Präsident begleitet und versucht, immer Schritte nach vorne zu machen. Speziell in den letzten zehn Jahren konnte man eine wirklich sehr gute Entwicklung sehen. Dazu hat er sicherlich seinen Teil beigetragen."

Nun heißt es für Windtner Abschied nehmen aus dem Zentrum der ÖFB-Macht und seinem designierten Nachfolger Gerhard Milletich Platz zu machen.

Foda wünscht ihm einen guten Übergang in den Ruhestand und, natürlich mit Augenzwinkern, ein Reporter-freies Leben:

"Jetzt soll er die Zeit genießen. Klar, am Anfang wird es sicherlich schwer werden nach so langer Zeit, aber auf der anderen Seite hat er jetzt keinen Stress mehr mit Journalisten, insofern kann er die Zeit danach auch genießen."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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