Kara: "Meisterschaft kann kommen!"

 

Der SK Rapid ist mehr als nur bereit für die neue Saison.

Nachdem die Hütteldorfer alle Testspiele der Vorbereitung für sich entscheiden konnten und auch im "Millionenspiel" bei Lokomotiva Zagreb in der Champions-League-Quali die Oberhand behielen, bleibt das Team von Didi Kühbauer auch in der ersten Cup-Runde makellos und räumt den TSV St. Johann mit 5:0 aus dem Weg (Spielbericht>>>).

"Wir haben uns gut vorbereitet. Die Meisterschaft kann kommen, wir sind bereit!", lässt Ercan Kara, der quasi das Gesicht eines bis dato höchst erfolgreichen Kalenderjahrs des SK Rapid ist, nach dem Cup-Sieg eine Kampfansage ins "ORF"-Mikrofon los.

Kara bleibt Mann der Stunde

Für Kara war es bereits der fünfte Treffer im elften Spiel im Rapid-Trikot, nachdem der 24-jährige Stürmer in der Winterpause vom SV Horn gekommen ist. Spätestens zur neuen Saison gilt der Spätstarter als Stammspieler der Hütteldorfer, auch weil er mit seiner Wucht und Größe perfekt mit dem kleinen und wieselflinken Taxiarchis Fountas im Sturm harmoniert.

Das hat sich auch gegen St. Johann gezeigt, als Kara Fountas in Minute zwölf perfekt einsetzte und der Grieche Rapid so auf Kurs brachte. Dank zwei weiteren Treffern von Fountas, jenem von Kara und dem Debüttor von Supertalent Yusuf Demir konnten die Hütteldorfer völlig ungefährdet die erste Cup-Runde nehmen. "Wir haben gegen ein Gegner gespielt, der tief gestanden ist. Wir haben versucht, viele Chancen rauszuspielen. Das haben wir auch geschafft. Wir haben 5:0 gewonnen und sind eine Runde weiter", analysiert Kara trocken.

(Text wird unter Video fortgesetzt)

Kühbauer: "In der Bundesliga spielt eine andere Musik"

Etwas mehr ins Detail geht Coach Kühbauer: "Man hat gesehen, dass sie wie alle Mannschaften, die in unteren Gefilden spielen, ihr Heil in der Defensive suchen. Wir haben schnelle Tore geschossen, 5:0 geht in Ordnung. Ich bin nicht mit allem zufrieden, aber mit vielem."

Auch der Burgenländer brennt bereits auf den Bundesliga-Start, der in zwei Wochen nach der Länderspiel-Pause über die Bühne geht und Rapid am 12. September ein Heimspiel gegen die Admira beschert. "Man muss auch einen Regionalligisten mal schlagen, deswegen war es ein gutes Spiel für uns. Aber wir wissen genau, dass in der Bundesliga eine andere Musik spielt", will sich Kühbauer nicht auf dem gelungenen Saisonstart ausruhen.

CL-Quali: Kühbauer hofft auf Losglück der anderen Art

Bereits am morgigen Montag wird es für Rapid aber bereits wieder richtig spannend, die Auslosung für die dritte Runde der Champions-League-Qualifikation steht an (12 Uhr im LIVE-Ticker). KAA Gent, Benfica Lissabon und Dynamo Kiew heißen die möglichen Gegner im Duell um den Einzug ins Playoff, einen Wunschgegner gibt es bei den Hütteldorfern nicht.

"Einen Lieblingsgegner habe ich nicht, wir werden sehen, wer kommt. In einem Spiel kann alles passieren", lässt sich Kara nicht von großen Namen einschüchtern. Kühbauer hingegen baut auf Losglück, und zwar in Form von der Vergabe des Heimrechts, das Corona-bedingt bekanntlich verlost wird. Im Playoff würde dann wieder wie gewohnt ein Hin- und Rückspiel warten.

"In der nächsten Runde ist es so, dass wir der Außenseiter sein werden. Aber in einem Heimspiel ist alles machbar, das wäre sehr wichtig. Da kann man auch mal einen höher bewerteten Gegner in die Knie zwingen", hofft Kühbauer auf eine magische Europacup-Nacht im Allianz Stadion am 15. oder 16. September.

Textquelle: © LAOLA1.at

ÖFB-Cup: Rapid lässt gegen St. Johann in Runde 1 nichts anbrennen

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