Donnerwetter bei der Austria

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Die Austria hat eines ihrer zwei Saisonziele – Cup-Finale und internationaler Startplatz – verpasst.

Mit der 1:2-Niederlage in Graz bei Regionalliga-Klub GAK (Spielbericht >>>) hat der Traum der Violetten vom „Finale z’Haus“ in der neuen Generali Arena ein jähes Ende gefunden.

Sportchef Ralf Muhr ärgert sich: „Das ist extrem ärgerlich. Es ist extrem viel auf dem Spiel gestanden. Es ist extrem schwer, zu verstehen, dass wir so eine Chance liegen haben lassen. Wir haben selbstverschuldet den Aufstieg nicht geschafft.“

Dabei hat für die Veilchen alles nach Plan begonnen. Schon rasch hat der FAK das Heft in die Hand genommen, bereits nach einer Viertelstunde sorgte Dominik Prokop für die Führung. Nach dem Wiederanpfiff gaben die Wiener die Partie aber auch der Hand – auch wegen zwei Ausschlüssen.

Letsch ist "stinksauer"

Das Verhalten seiner Mannschaft nach der Pause sorgt dafür, dass Trainer Thomas Letsch „stinksauer“ ist: „In der zweiten Hälfte haben wir angefangen, uns Meter zu schenken, haben die entscheidenden Meter nach hinten nicht gemacht. Wir waren nicht konsequent und haben so den Gegner aufgebaut. Durch so eine Aktion kam das Gegentor, durch so eine Aktion kam die Rote Karte und so hat das Spiel seinen Verlauf genommen.“

"Wir haben so viele dumme Fehler gemacht, das darf auf keinem Niveau passieren und schon gar nicht in einem Cup-Viertelfinale"

Ralf Muhr

Auch Muhr, für gewöhnlich ein ruhiger, besonnener Zeitgenosse, gerät in Rage: „Wir sind als überlegene Mannschaft mit einer Führung in die Pause gegangen, sind aber dann zu leichtfertig mit Tormöglichkeiten umgegangen und waren im Ballbesitz und im Defensivverhalten zu fahrlässig. Wir haben so viele dumme Fehler gemacht, das darf auf keinem Niveau passieren und schon gar nicht in einem Cup-Viertelfinale.“

Nachsatz: „Wir haben uns in der zweiten Hälfte in vielen Aktionen leblos präsentiert, auch dumm präsentiert. Das muss man in der Deutlichkeit auch sagen.“

Dass die violetten Kicker nach dem Schlusspfiff die Schuld beim Schiedsrichter suchten, stößt den Verantwortlichen richtig sauer auf.

Letsch sagt: „Ich will die Schuld nicht beim Schiedsrichter suchen. Verantwortlich für die Niederlage ist nicht er, sondern wir. Wenn man das Spiel so herschenkt und im Laufe des Spiels solche Fehler macht… Wir haben uns das heute selbst zuzuschreiben. Uns war vor dem Spiel klar, dass nur wir selbst das Spiel entscheiden können. Das haben wir auch gemacht, aber leider in die falsche Richtung.“

"Trottel der Nation!"

Der Sportdirektor will ebenfalls nicht über den Unparteiischen sprechen: „Das ist komplett uninteressant. Der Schiedsrichter ist für mich kein Thema. Wir spielen als Austria gegen einen Regionalligisten. Wir haben eine Mannschaft, wo ich mir im Vorfeld denke, dass jeder einzelne Spieler besser ist als der von der gegnerischen Mannschaft. Nur habe ich vom Gegner nicht so viele dumme Fehler gesehen wie von uns. Das ist ein Fakt!“

„Natürlich war der Schiedsrichter auch schlecht, aber das sei ihm verziehen. Er wird die Fehler nicht absichtlich gemacht haben. Dass wir eine Riesenchance einfach vergeben haben, gehört uns ganz alleine!“, so Muhr.

Der Start ins Frühjahr ist für den FAK also gewaltig in die Hose gegangen. „Das ist eine riesige Enttäuschung. Man muss sich schon bewusst sein, was das für eine Niederlage ist – nicht nur jeden Spieler, sondern für den ganzen Verein. Ich fühle mich im Team als Trottel der Nation“, ist der Sportchef fassungslos.

Die besten Bilder des ÖFB-Cup-Viertelfinales:

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SC Wiener Neustadt - FC Red Bull Salzburg 1:2

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GAK - Austria Wien 2:1

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LASK - SKN St. Pölten 6:0

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Austrias Florian Klein: "Schiri ein absoluter Skandal!"

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