Cup-Schreck Baumgartner als SVM-Trumpf gegen RBS

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Trotz einer starken Saison ist der SV Mattersburg im Cup-Semifinale gegen RB Salzburg (ab 18 Uhr im LIVE-Ticker) klarer Außenseiter.

Der Einzug in die Runde der letzten Vier ist für die Burgenländer bereits ein Erfolg, eigentlich aber gar nicht so überraschend.

Denn auch gegen den Europa-League-Semifinalisten sitzt Mattersburgs größter Trumpf auf der Bank: Gerald Baumgartner.

Der "Mr. ÖFB-Cup" musste in 20 Cupspielen, mit fünf unterschiedlichen Teams, nur eine einzige Niederlage hinnehmen.

Die grandiose Cup-Bilanz von Gerald Baumgartner

19 Siege stehen zu Buche. Mit den RB Juniors qualifizierte er sich 2011 für das Viertelfinale, ehe er im Winter zu Pasching wechselte.

Der Sensations-Cupsieg 2013 mit den Oberösterreichern ist ohnehin österreichische Fußballgeschichte, womit sich mittlerweile 53-Jährige auch für größere Teams interessant machte.

Die einzige Niederlage kassierte er am 18. Mai 2014 mit dem SKN St. Pölten, das damals als Zweitligist sensationell ins Finale einzog, sich aber dort Salzburg mit 2:4 geschlagen geben musste.

Auch mit der Wiener Austria überstand er das Achtelfinale im Herbst 2014, zum Viertelfinale kam es jedoch nicht mehr, da er schon davor von Andreas Ogris ersetzt wurde, der dann bei der Final-Niederlage gegen Salzburg Baumgartners Weg fortführte.

Und dann wäre da noch das nicht abgeschlossene Kapitel mit dem SV Mattersburg. Saalfelden, Parndorf, Oedt und Hartberg stehen heuer im Cup bereits auf der Abschussliste, nun geht es gegen den Liga-Dominator und Doublesieger Salzburg um den Finaleinzug.

Baumgartner fügte Salzburg letzte Cup-Niederlage zu

Baumgartners einzige Cup-Niederlage war mit dem SKN gegen Salzburg, er war es aber auch, der Salzburg die letzte Niederlage im Cup zufügte, auch wenn diese schon fünf Jahre zurückliegt.

Damals am 7. Mai 2013 im Semifinale nahm Paschings Cup-Wunder mit einem 2:1 gegen Salzburg seinen Lauf. Baumgartner hat eine ganz eigene Erfolgsstory im Cup. Warum, weiß auch der Trainer nicht ganz genau.

"Der Cup ist ein Bewerb, in dem man mit relativ wenig Spielen sehr viel erreichen kann, ich will nicht in der ersten oder zweiten Runde gegen einen Landesligaklub ausscheiden", hält Baumgartner gegenüber der "Krone" fest und will "einfach volle Motivation von Beginn an - ab der dritten, vierten Runde ist sie dann eh von allein da!"


Textquelle: © LAOLA1.at

Cup: Sturm-Rapid als Duell der Teams im Umbruch

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare