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Mourinho kritisiert angebliche Einflussnahme bei Ballon d'Or

Der Real-Coach ist der Meinung, dass der Preis für den besten Fußballer der Saison nicht wirklich dem Besten überreicht wird, denn die würden in Madrid spielen.

Mourinho kritisiert angebliche Einflussnahme bei Ballon d'Or Foto: © IMAGO / ZUMA Press Wire

Für eine brisante Aussage, über die man sicherlich diskutieren könnte, hat der neue Real-Madrid-Trainer Jose Mourinho gesorgt.

Auf einer Pressekonferenz rechnete der Portugiese mit der Vergabe des Ballon d'Or ab, dem Preis für den besten Fußballer des Jahres. Man solle diesen Preis nicht jemandem geben, nur weil er die Weltmeisterschaft oder die Champions League gewonnen habe.

Wenn es danach gehen würde, wäre es für ihn besser, den Preis einfach gleich an die Trainer der Gewinner-Teams zu vergeben. Aber wenn es um den besten Spieler gehe, sollte der Ballon d'Or heuer aus seiner Sicht nicht notwendigerweise an einen Spanier oder einen Spieler von Paris Saint-Germain gehen.

Indirekte Forderung nach Ehrung für Real-Spieler

Stattdessen solle der Preis an einen der tatsächlich besten drei bis vier Spieler, die es weltweit aktuell geben würde, gehen, und diese Spieler würden bei Real Madrid spielen.

Doch der Ballon d'Or sei politisch geworden, und wenn Politik ins Spiel komme, gefalle ihm das nicht, so Mourinho.

Der Hintergrund: 2024 rechneten die Königlichen fix mit einem Sieg ihres Spielers Vinicius Junior, stattdessen wurde Rodri von Manchester City ausgezeichnet. Seitdem ist das Verhältnis der Madrilenen zum Ballon d'Or zerrüttelt.

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