Endstand
2:5
2:3 , 0:2
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Spiel gedreht! Senft unterliegt mit KSC dem VfL Wolfsburg

Auch die zwei Parallelspiele verlaufen turbulent. Honsak siegt mit Heidenheim und auch Greuther Fürth holt drei Punkte.

Spiel gedreht! Senft unterliegt mit KSC dem VfL Wolfsburg Foto: © IMAGO / HMB-Media

Maximilian Senft und der Karlsruher SC müssen sich am dritten Spieltag der 2. deutschen Bundesliga 2:5 gegen den VfL Wolfsburg geschlagen geben.

Der Tag beginnt für den Österreicher eigentlich nach Plan. Bereits in der siebten Minute trifft Fukuda nach einer Ecke per Kopf zum 1:0. Lange hält die Freude jedoch nicht. Nur zwei Minuten später entwischt Bernhardsson seinem Gegenspieler. Er kann die Flanke von Reese im Tor unterbringen und auf 1:1 stellen.

Die turbulente Anfangsphase scheint sich nicht zu beruhigen, denn in der 12. Minute stellt Wanitzek den Vorsprung für sein Team wieder her. Er trifft sehenswert ins Kreuzeck.

Wolfsburg dreht das Spiel

Wiethaupt will kurze Zeit später (17.) für klare Verhältnisse sorgen, verfehlt das Tor jedoch knapp. Wolfsburg wird daraufhin wieder stärker. Erst scheitert Bernhardsson, der seinen eigenen Mitspieler auf der Linie anschießt (26.), doch dann ist es Reese, der aus 25 Metern für den erneuten Ausgleich sorgt (28.).

Immer wieder geht es hin und her. Noch vor der Pause legt Wolfsburg den fünften Treffer und somit die erstmalige Führung nach. Souza verwertet aus der Distanz (45.+2).

Späte Tore für den VfL

Die Gäste können den Schwung aus der Kabine mitnehmen und kommen in der 53. Minute zur nächsten guten Chance, die Bernat pariert. Später wird das Spiel im Vergleich zur ersten Halbzeit vorerst ruhiger, ehe erneut eine torreiche Schlussphase folgt. Wahl (88.) und Reese (90.+5) sorgen für den 5:2-Endstand.

In der Tabelle rücken die Gäste damit vorerst auf Rang zwei, während Senft mit Karlsruhe Sechster ist.

Neben Senft ist mit Christoph Kobald (Startelf) ein weiterer Österreicher am Spielgeschehen beteiligt. Bei Wolfsburg sitzt Tormann Pavao Pervan auf der Bank.

Honsak siegt mit Heidenheim gegen Dresden

Ein turbulentes Spiel liefern sich Heidenheim und Dresden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten siegt das Team des ÖFB-Legionärs 5:3.

Dresden hat in den ersten Minuten deutlich mehr Ballbesitz, kann diesen jedoch in der ersten halben Stunde kaum nutzen. Erst nach 30 Minuten köpft Vermeij nach einem Eckball zur Führung ein.

Chancen von Hauptmann (33.) beziehungsweise Bobzien (36.) und auf der Gegenseite Kerber (35.) bleiben unbelohnt, somit geht es nach besserer Leistung der Dresdner mit 1:0 in die Pause.

Heidenheim kommt mit Schwung in die zweite Halbzeit. Erst scheitert Costly (50.), dann Zivzivadze (51.). Nachdem Honsak bereits zuvor Gelb sieht und erneut durch ein Foul auffällt, wird er in der 56. Minute vom Platz genommen.

Heidenheim schlägt zurück

Wenig später fällt der Ausgleich durch Schöppner (67.), doch Wagner sorgt in der 73. Minute für die erneute Führung der Dresdner.

Das Spiel wird turbulent. Müller besorgt Heidenheim mit einem Eigentor den Ausgleich (77.), ehe Mhamdi das Spiel dreht und zum 3:2 trifft (87.), Niehues steuert das 4:2 bei (90.) und Breunig legt das 5:2 nach (90.+2), ehe Sterner mit dem 3:5 für den Schlusspunkt sorgt (90.+7).

Der Sieger liegt in der Tabelle auf Rang vier, Dresden ist 13.

Greuther Fürth besiegt Cottbus

Im dritten Spiel setzt sich Greuther Fürth 4:3 gegen Cottbus durch.

Die Hausherren erwischen einen guten Start in die Partie. Bereits nach sechs Minuten bringt Copado Cottbus nach einem Freistoß in Führung.

Kurz vor der Pause herrscht dann Aufregung. Manu bringt Appelkamp zu Fall, es gibt Elfmeter für Fürth. Klaus lässt sich die Möglichkeit nicht nehmen, er verwertet ins rechte Eck und stellt auf 1:1 (45.+3).

Auch Greuther Fürth dreht Spiel

Nahezu mit Wiederanpfiff (46.) erhöht Doumbia mit einem Eigentor auf 2:1 für Fürth. Cigerci trifft den Ball per Kopf in der 70. Minute ideal und stellt auf 2:2.

Nur zwei Minuten später antwortet Fürth. Pohlmann jubelt über das 3:2 und anschließend über das 4:2 durch Klaus (80.). In der 90+4. Minute sorgt Bogdanov für das 3:4.

Nach dem Sieg ist Greuther Fürth Fünfter, Cottbus Zehnter.

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