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Zoff mit Hütter: Krösche vor dem Aus bei Eintracht Frankfurt?

Bei Eintracht Frankfurt herrscht zum Bundesliga-Auftakt Unruhe. Präsident Mathias Beck widerspricht den Spekulationen.

Zoff mit Hütter: Krösche vor dem Aus bei Eintracht Frankfurt? Foto: © IMAGO / HMB-Media International

Bei Eintracht Frankfurt sorgte unmittelbar vor dem Bundesliga-Auftakt ein Bericht über die Zukunft von Sportvorstand Markus Krösche für Aufregung.

Wie die "Bild" berichtet, könnte der 45-Jährige bereits im September vor dem Aus stehen. Im Zentrum der Unstimmigkeiten soll demnach ausgerechnet der neue und zugleich alte Trainer der Hessen stehen: Adi Hütter.

Hütter und Krösche bei Kaderplanung uneinig

Der Österreicher ist seit diesem Sommer wieder Trainer der Eintracht, nachdem er den Klub bereits von 2018 bis 2021 betreut hatte. Zwischen Hütter und Krösche soll es unterschiedliche Vorstellungen über die Kaderplanung geben.

Während Hütter demnach auf gestandene Spieler setzt, die der Mannschaft unmittelbar weiterhelfen können, soll Krösche weiterhin auch junge Talente mit Entwicklungspotenzial und möglichem Wiederverkaufswert im Blick haben.

Krösche kam im Sommer 2021 zur Eintracht – unmittelbar nach Hütters erstem Abschied – und hat sich seitdem vor allem als starker Transfermanager etabliert. Mit Spielern wie Randal Kolo Muani, Hugo Ekitiké oder Omar Marmoush konnte Frankfurt enorme Ablösesummen generieren. Zuletzt gab es allerdings auch einige Fehlgriffe.

Präsident weist Spekulationen zurück

Laut "Bild" soll das Verhältnis Krösches zu den Vereinsgremien zudem belastet sein. Der Sportvorstand besitzt in Frankfurt noch einen Vertrag bis 2028, dennoch soll nach dem Ende des Transferfensters über eine vorzeitige Trennung gesprochen werden.

Eintracht-Präsident und Aufsichtsratschef Mathias Beck tritt den Spekulationen allerdings entgegen. Gegenüber dem "Wiesbadener Kurier" betont er, die für Mittwoch angesetzte Aufsichtsratssitzung sei "eine lange geplante turnusmäßige Sitzung". Über Berichte zu Krösche wolle er sich öffentlich nicht äußern.

Gleichzeitig stellt Beck klar: Krösche habe einen laufenden Vertrag, sich erst vor zwei Monaten klar zur Eintracht bekannt und befinde sich mit seinem Team auf der Zielgeraden des Transferfensters. "Es besteht also kein Anlass, über die Zukunft von Markus Krösche zu spekulieren", so der SGE-Präsident.

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