Clasico: "Heiliger" Messi und verletzter Ronaldo

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"Man wird sich noch viele Jahre an dieses Spiel erinnern."

Barcelona-Trainer Luis Enrique brachte es mit seiner Aussage auf den Punkt. Der 233. Clasico zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona wird als eines der spektakulärsten Spiele der beiden Erzrivalen in die Geschichte eingehen.

Von Blut und Wut bis hin zu Traumtoren und einem Schuldeingeständnis hatte das Duell alles zu bieten.

LAOLA1 blickt auf die Brennpunkte dieses irren Clasico:

"Heiliger" Messi

Ein Mann drückte dem Spiel seinen Stempel auf: Lionel Messi. Und das, obwohl der Barca-Superstar nach diesem Ellbogen-Check von Marcelo zu Beginn der Partie k.o. ging und mit blutigem Gesicht im Rasen des Bernabeu lag. Danach zeigte der Argentinier einmal mehr seine Klasse und besorgte mit seinem 15. Clasico-Treffer in der Liga (Rekord) zunächst das 1:1. Sekunden vor Schluss traf Messi zum 3:2 (92.) und sorgte mit seinem 500. Pflichtspiel-Tor für Barca für einen weiteren Meilenstein. "Er ist der beste Spieler der Geschichte und ich habe viel Fußball gesehen", hob Trainer Luis Enrique seinen Schützling auf den Thron. "Er ist zu jeder Zeit unglaublich entschlossen. Im modernen Fußball, wo alles physisch und taktisch besser ist, macht er immer noch den Unterschied." Das musste auch der Erzfeind anerkennen. "Messi hat den Unterschied ausgemacht", sagte Cristiano Ronaldo. "Heiliger Messi" titelte eine spanische Sportzeitung.

Messis Last-Minute-Tor und der Jubel-Wahnsinn im VIDEO:

Empörter Ramos

Für viel Wirbel und Gesprächsstoff sorgte der Ausschluss von Real-Kapitän Sergio Ramos nach einem brutalen Foul an Lionel Messi in der 78. Minute. "Wir werden nicht über die Schiedsrichter sprechen, sind aber empört. Schiedsrichter können daneben liegen, wenngleich es diesmal entscheidend war", sagte der Rot-Sünder. "Es war eine klare Rote Karte. Im Bernabeu sind sie sehr tolerante Schiedsrichter gewohnt und wenn es die mal nicht gibt, ist das schlecht für den Film", kommentierte Barca-Verteidiger Gerard Pique. Die beiden lieferten sich bereits in den vergangenen Wochen immer wieder verbale Auseinadersetzungen, so auch nach dem Clasico. Als Ramos vom Platz flog, schrie er erst einmal Pique hinterher:

Das Foul von Ramos an Messi im VIDEO:

Angeschlagenes Real

Trotz des Ausschlusses von Ramos gelang Real der zwischenzeitliche 2:2-Ausgleich durch Joker James - am Ende zu wenig. Trainer Zinedine Zidane ging mit seiner Mannschaft hart ins Gericht: "Wir hatten viele Chancen, konnten das Spiel aber nicht unter Kontrolle bringen. Wenn dir der Ausgleich gelingt und du einen Mann weniger bist, musst du ein bisschen mehr denken und gemeinsam verteidigen", sagte der Franzose. Marcelo übernahm indes die Verantwortung für das späte Gegentor zum 2:3. Es sei sein Fehler gewesen, aber das könne jedem passieren, meinte der Brasilianer. "Barca hat uns richtig weh getan", sagte Zidane. "Sie haben uns verletzt, das ist logisch", gab Ronaldo nach der bitteren Pleite zu.

Das gesamte Statement von Real-Coach Zidane im VIDEO:

Spannung im Titelkampf

Der Sieg von Barcelona brachte richtig Spannung in den Titelkampf in La Liga. Die Katalanen liegen nun aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs - das Hinspiel endete 1:1 - punktgleich vor Real an der Spitze. Die" Königlichen" haben jedoch noch ein Nachtragsspiel bei Celta Vigo in der Hinterhand. Nach dem Halbfinal-Einzug in der Champions League muss Real nun wieder darum bangen, das Double aus Meisterschaft und dem wichtigsten europäischen Wettbewerb zu gewinnen. Dies war den "Königlichen" zuletzt 1958 gelungen, der letzte Meistertitel gelang im Jahr 2012. Hier geht's zur Tabelle und zum restlichen Spielplan der beiden Teams.

Alle Highlights des Clasico im VIDEO:

Die besten Bilder des Clasico:

Die besten Bilder von einem rasanten Clasico!

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