Profis fordern Urlaubsgeld statt Gehaltskürzung

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Im Gegensatz zu zahlreichen europäischen Klubs, verweigern Brasiliens Profi-Fußballer eine Gehaltskürzung aufgrund der Corona-Krise.

Nach Rücksprache mit den Akteuren aus der ersten bis vierten Liga lehnte die Spielergewerkschaft FENAPAF am Mittwochabend den von den Klubs eingeforderten Solidaritätsbeitrag von 25 Prozent weniger Gehalt während der Liga-Pause ab.

Die Spieler stimmten jedoch vorzezogenem Kollektivurlaub im April zu. Doch während die Vereine 20 Urlaubstage angeboten hatten, sieht der FENAPAF-Vorschlag vor, den normalerweise erst nach Saisonende im Dezember beginnenden Jahresurlaub von 30 Tagen komplett vorzuziehen.

Und dies bei vollem Gehaltsausgleich und der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Auszahlung des Urlaubsgeldes in Höhe von einem Drittel des Monatslohns.

Falls die Clubs die Zahlungen nicht bewerkstelligen können, soll der Brasilianische Fußballverband CBF als Bürge für diese einstehen. Viele brasilianische Erstligaclubs sind hoch verschuldet und zahlen Gehälter bereits im regulären Spielbetrieb verspätet.

Textquelle: © LAOLA1.at

Solidaritätszuschlag in dt. Liga: "Fußball steht zusammen"

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