Nicolo Zaniolo: Roma-Juwel mit Instagram-Mama

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Der neue Francesco Totti?

Der Name Nicolo Zaniolo ist in Italien und speziell bei der AS Roma seit einiger Zeit in aller Munde. Doch spätestens nach seinem Doppelpack beim 2:1 gegen den FC Porto im CL-Achtelfinal-Hinspiel hat der Mittelfeldspieler auch die internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

"Das war eine unglaubliche Nacht, ich bin sprachlos. Vor der Curva zu feiern, ist ein außergewöhnliches Gefühl, das ich nicht beschreiben kann. Ich habe wirklich hart gearbeitet und bin sehr glücklich, dem Team mit meinen Toren geholfen zu haben - und ich werde zusehen, noch viele weitere Tore vor der Curva erzielen zu können“, erklärte Zaniolo damals unmittelbar nach Spielende bei „Sky Italia“.

Goldgriff von Monchi

Doch wer ist dieser 19-Jährige, der die Roma-Fans von einer erfolgreichen Zukunft träumen lässt?

Zaniolo, am 2. Juli 1999 in Massa in der Toskana geboren, spielte sich erstmals bei der U19-Europameisterschaft 2018 ein wenig ins Rampenlicht. Italien verlor zwar das Finale mit 3:4 n.V. gegen Portugal, der Linksfuß hinterließ aber einen starken Eindruck und steuerte bei seinen vier Startelf-Einsätzen jeweils einen Scorerpunkt bei (1 Tor, 3 Assists).

Bereits vor der Nachwuchs-Endrunde war sein Transfer von Inter Mailand zu den „Giallorossi“ fixiert worden. Roma-Sportdirektor Monchi bezahlte 4,5 Millionen Euro und stattete den Youngster mit einem Vertrag bis 2023 aus.

Im Nachhinein ein schwerer Fehler der „Nerazzurri“. Schließlich war Zaniolo bei Inters U19 der Chef im Mittelfeld und führte die Mannschaft zum Gewinn der italienischen Junioren-Meisterschaft, dem Triumph in der Supercoppa und dem Gewinn des Viareggio Cups. Doch man dürfte sein Potenzial übersehen haben.

Dank an Trainer Di Francesco

In Rom angekommen durfte Zaniolo in der 6. Runde sein Serie-A-Debüt feiern und zählt seit Dezember zur Startelf.

Der Junge blühte in seinen letzten Spielen richtig auf und erzielte zuletzt drei Tore und zwei Vorlagen. Sein Dank gilt dem Coach: „Trainer Di Francesco ist dafür bekannt, Vertrauen in junge Spieler zu setzen."

Und die Spielweise des Youngsters erinnert tatsächlich ein wenig an Roma-Ikone Totti.

"Ein Vergleich zwischen mir und ihm ist nicht möglich."

Zaniolo über Ikone Totti

Als Antreiber im Mittelfeld agiert der Blondschopf sehr spielfreudig und strahlt dabei auch große Spiellust aus. Er versprüht zudem große Leidenschaft und einen unbändigen Willen. Jene Eigenschaften, die die Tifosi zum Schwärmen bringen.

Einen Vergleich mit der 42-jährigen Legende, die 786 Pflichtspiele (307 Tore) für die Römer absolvierte und mittlerweile im Management des Klubs tätig ist, lässt Zaniolo nicht zu. „Ein Vergleich zwischen mir und ihm ist nicht möglich", sagt er klipp und klar.

Und auch Monchi bremst die Euphorie und den Hype ein wenig. "Wir sind alle glücklich über seine Entwicklung. Doch er entwickelt sich immer noch und braucht Ruhe in seinem Umfeld - wir alle reden manchmal zu viel über ihn. Zaniolo hilft dem Team ungemein, keine Frage. Aber er ist nicht der einzige."

Papa Ex-Kicker, Mama auf Instagram ein Hit

Der Jungspund selbst sieht ebenfalls noch genug Entwicklungs-Potenzial. Er könne vor allem einiges von seinem Vater Igor – selbst Fußballer – lernen: „Er war aggressiver auf dem Platz, ich bin ruhiger. Er gibt mir viele nützliche Ratschläge für meine Karriere: Sohn eines Fußballers zu sein, ist in diesem Sinne ein Privileg“, sagt der Junior über seinen Papa - einen klassischen Mittelstürmer, der in der Serie B fast jährlich von Klubs wie Cosenza, Ternara und Salernitana hin- und herpendelte. In 120 Spielen brachte er es auf 26 Tore.

Auch seine Mutter, Francesca Costa ist keine Unbekannte. Sie gilt dank ihrer Fotos auf Instagram als Liebling der Boulevard-Presse.

394.000 Follower hat die hübsche Brünette und war damit lange Zeit wesentlich populärer als der Sprössling.

Doch angesichts der sportlichen Erfolge erobert Sohnemann Nicolo auch die sozialen Netzwerke im Sturm. 472.000 Leute (Stand 5.3.) folgen ihm aktuell auf Instagram. Seit seinem Doppelpack in der "Königsklasse" sind fast 150.000 neue Follower dazu gekommen.

Tendenz steigend, so wie auch die Aufmerksamkeit auf dem Fußballplatz.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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