Zlatan Ibrahimovic: "Keiner kann mich stoppen"

 

Zlatan Ibrahimovic vs. Inter Mailand 2:1.

Zlatan Ibrahimovic vs. Corona 1:0.

Nach zwei Wochen Virus-bedingter Quarantäne war der Milan-Star spürbar gierig auf das Stadt-Derby. Folglich ist es wohl kein Wunder, dass er in selbigem mit einem Doppelpack zum Matchwinner avancierte.

"Niemand hätte mich stoppen können, in diesem Derby zu spielen. Milan hat vier Jahre lang kein Derby gewonnen und ich war zwei Wochen lang zu Hause eingesperrt - also war ich hungrig und habe das gezeigt", erläutert der Schwede bei "Sky Sport Italia".

Seine Corona-Erkrankung habe seinen Geschmackssinn ein wenig beeinträchtigt, der Tor-Hunger ist jedoch auch im für Fußballer reiferen Alter von 39 Jahren nicht gestillt.

Die Ibrahimovic-Gala im VIDEO:

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

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In die USA, um sich lebendig zu fühlen

Nach zwei Serie-A-Einsätzen in der laufenden Saison hält Ibrahimovic bei vier Toren, schon beim Auftakt gegen Bologna gelang ihm ein Doppelpack, ehe er die beiden folgenden Liga-Partien wegen Corona verpasste.

"Ich empfinde mich jetzt als kompletteren Spieler als vor zehn Jahren. Wenn ich jetzt auch noch meinen Fitness-Level von vor zehn Jahren hätte, könnte mich keiner stoppen. Wobei, eigentlich können sie mich jetzt auch nicht stoppen."

Zlatan Ibrahimovic

Gegen Inter störte ihn, dass sein erstes Tor erst als Elfmeter-Nachschuss gelang: "Ich bin enttäuscht, dass mein Elfmeter gehalten wurde, aber das Wichtigste ist, dass das Team gewonnen hat. Ich bin der Älteste in der Mannschaft, ich verspüre jede Menge Verantwortung und mag dieses Gefühl, da die anderen meinem Beispiel folgen und hungrig auf Siege sind."

Die Frage, ob ihn seine eigenen Performances erstaunen würden, verneint Ibrahimovic wenig überraschend:

"Ich kenne mein Level. Nach meiner Verletzung bin ich nach Amerika gegangen, um mich wieder lebendig zu fühlen. Ich habe damals Jose Mourinho bei Manchester United gesagt, dass ich mich nicht bereit fühle und keine Enttäuschung sein möchte, also bin ich nach Amerika gegangen."

Kompletter als vor zehn Jahren

Das Thema Europa war jedoch nach zwei Jahren bei den LA Galaxy nicht erledigt, auch wegen seines Beraters: "Mino Raiola hat mir gesagt, dass ich nach Europa zurückkehren soll. Man hat mir gesagt, dass Milan mich braucht, also bin ich gekommen. Ich empfinde mich jetzt als kompletteren Spieler als vor zehn Jahren. Wenn ich jetzt auch noch meinen Fitness-Level von vor zehn Jahren hätte, könnte mich keiner stoppen. Wobei, eigentlich können sie mich jetzt auch nicht stoppen."

Der Goalgetter erläutert, wie hart er trainieren würde. Gleichzeitig würde er nicht akzeptieren, wenn irgendjemand bei Milan im Training oder Match den Fuß vom Gaspedal nehmen würde: "Wir müssen immer mit 200 Prozent trainieren."

Meistertitel möglich?

Nach vier Siegen in den ersten vier Spielen lacht Milan in der Serie A ohne Punkteverlust von der Tabellenspitze. Ob das Traditionsteam den Scudetto gewinnen könne?

"Wir schauen von Spiel zu Spiel", greift Ibrahimovic zur erwartbaren Floskel, um letztlich doch konkreter zu werden:

"Als ich gekommen bin, war das Ziel, dass wir uns für Europa qualifizieren, was gelungen ist. Ich glaube, dass der Scudetto eine Möglichkeit ist, denn wenn du daran glaubst, kannst du alles erreichen. Es ist jedoch noch ein langer Weg."

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Textquelle: © LAOLA1.at

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