Denn plötzlich verlangt Shanghai Port doch Ablöse für Arnautovic. Laut "Corriere di Bologna" wollen die Chinesen fünf Millionen Euro für die Freigabe des 32-Jährigen. Somit könnten sie praktisch die Abfindungs-Forderung von Arnautovic refinanzieren und sogar noch ein bisschen etwas verdienen.
Man darf gespannt sein, wie der FC Bologna auf diese neue Forderung reagiert, bisher wollten die Italiener die Verpflichtung des 91-fachen ÖFB-Teamspielers stets unter der Prämisse umsetzen, dass keine Ablöse fällig wird.
Doch zwei Klubs, die plötzlich in den Poker eingestiegen sind, machen die Angelegenheit komplizierter. Denn Besiktas und Fenerbahce buhlen offenbar auch um Arnautovic. Die beiden türkischen Vereine sollen Shanghai Port im Gegensatz zu Bologna schon die Bereitschaft signalisiert haben, die geforderte Ablöse zu überweisen.
Und nun scheint sich Arnautovic auch ernsthafter mit Alternativen zu einer Italien-Rückkehr zu beschäftigen. Laut "TuttoBolognaWeb" verhandelt der Routinier nämlich nun auch mit den beiden Klubs aus Istanbul, soll einen Dreijahres-Vertrag verlangen, der ihm vier Millionen Euro pro Saison einbringt.
Das Transfertheater ist also noch lange nicht abgeschlossen...