Florenz feiert Ribery nach Punkt gegen Juve

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Das ist ein Bild, das die Tifosi so gar nicht mehr gewohnt sind. Erstmals seit 560 Tagen steht Juventus nicht an der Spitze der Serie A. Nach drei Spieltagen darf sich Inter Mailand - zumindest vorübergehend - über den ersten Platz freuen.

Während die "Nerazzurri" nämlich beim Punktemaximum halten, musste der Serienmeister beim 0:0 auswärts gegen die Fiorentina erstmals Federn lassen.

"Wir haben keine gute Leistung gezeigt, Fiorentina war sehr stark und wir mussten wegen Verletzungen alle drei Wechsel vollziehen, weshalb wir am Ende keine frischen Kräfte mehr bringen konnten. Angesichts all dieser Dinge haben wir es gut gemacht, einen Punkt mitzunehmen", ist Juve-Coach Maurizio Sarri bewusst, dass die "alte Dame" mit dem Unentschieden letztendlich sogar noch gut bedient war.

Ribery und die Fans - Liebe auf den ersten Blick

Mann des Tages aus Sicht der Gastgeber aus der Toskana war Franck Ribery. Der französische Superstar, der ablösefrei vom FC Bayern nach Florenz gekommen ist, zog gemeinsam mit Jungstar Federico Chiesa die Fäden im Spiel der Hausherren und machte Juve das Leben schwer.

Als der 36-Jährige in der 69. Spielminute ausgewechselt wurde, durfte er sich über stehende Ovationen auf den Rängen freuen. "Die Fans sind fabelhaft. Ich bin wegen diesen Fans, die das Stadion füllen, nach Florenz gekommen", strahlt Ribery nach dem Schlusspfiff.

Ein Tackling sorgt für Verzückung

Es war nicht das erste Mal an diesem Nachmittag, dass sich der Franzose über viel Zuspruch von den Rängen freuen durfte. Als seine Kräfte schon zu schwinden begannen, verzückte er in der zweiten Hälfte die Anhängerschaft nach einem Fehlpass mit einem langen Sprint in die eigene Spielfeldhälfte, um Cristiano Ronaldo mit einem Tackling dann den Ball wieder abzuluchsen - Jubelstürme auf den Tribünen waren die Folge.

"Er hat die Mentalität eines Champions! Er kann es nicht akzeptieren, wenn er sein Team mit einem Fehlpass in Gefahr bringt, sogar wenn er schon erschöpft ist, läuft er zurück, um es wiedergutzumachen", lobt Trainer Vincenzo Montella.

Ribery selbst ist der Meinung, nach seinem Startelf-Debüt für die "Viola" noch viel Luft nach oben zu haben: "Ich versuche, meine Form zu finden und es war ein Schritt nach vorne." Die Fiorentina kann einen Ribery in Top-Form nur allzu gut gebrauchen, wartet das Team aus Florenz nun doch saisonübergreifend schon seit 17 Meisterschaftsspielen auf einen vollen Erfolg.

Die Highlights der Partie als VIDEO:

Textquelle: © LAOLA1.at

Serie A: Juventus Turin nur mit Nullnummer gegen Fiorentina

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