Pirlo: "Werden sehen, wo wir stehen"
Für Juventus-Trainer Andrea Pirlo war der Sieg mit Sicherheit eine Genugtuung. Als frühere Milan-Legende stand er erstmals als Juventus-Trainer seinem Ex-Klub gegenüber, dem er als Spieler damals unfreiwillig den Rücken kehrte, um die "Alte Dame" in glorreiche Zeiten zu führen.
Eine Niederlage hätte schon die vermeintliche Entthronung des Titelverteidigers bei einem Rückstand von 13 Punkten bedeuten können. Doch die Turiner bewiesen ihre Klasse und auch, dass sie im Titelkampf nicht zurückstecken werden.
Für Pirlo lag der Schlüssel zum Erfolg auf der Hand: "Das Wichtigste war der Spirit des Teams, das die Kontrolle haben wollte - speziell gegen den Serie-A-Leader in dessen eigenem Stadion." Zahlreiche Ausfälle wie jene von Alex Sandro, Juan Cuadrado und Alvaro Morata mussten erst einmal kompensiert werden, zudem reiste Juventus nach den neuen Corona-Fällen erst am Morgen des Spieltags an. Doch auch Milan hatte ohne Zlatan Ibrahimovic, Ismael Bennacer, Sandro Tonali, Alexis Saelemaekers, Matteo Gabbia, Ante Rebic und Rade Krunic zu kämpfen.
Pirlo war sich jedoch sicher: "Es war wichtig für uns, dass wir uns nicht für die Resultate der Teams über uns interessiert, sondern auf unseren eigenen Fortschritt konzentriert haben. Wir werden in ein paar Monaten sehen, wo wir stehen."
Pirlo: "Milan ist das Team, das es zu schlagen gilt"
Speziell auf den Titelkampf gesehen, sieht der Juventus-Trainer Milan noch klar im Vorteil, trotzdem glaubt er, dass das Duell um die Spitze bis zum Ende spannend bleiben wird.
"Milan ist noch immer vor uns, somit sind sie noch immer das Team, das es zu schlagen gilt. Es gibt keinen Favoriten auf den Titel, wie man bisher gesehen hat. Es sind noch viele Spiele und Teams, die um den Scudetto kämpfen können."