Wayne Rooney verzockte fast eine Million Euro

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Wayne Rooney hat mit seinen 34 Jahren eine beeindruckende Karriere hinter sich.

Nach seinem Wechsel von Jugendklub Everton zu Manchester United im Jahr 2004 stieg der Stürmer die Karriereleiter empor. Neben etlichen Titel mit den "Red Devils", darunter fünf englische Meisterschaften und ein Champions-League-Triumph, löste Rooney mit 253 Treffern Bobby Charlton als United-Rekordtorschütze ab.

Doch neben seinen sportlichen Errungenschaften, erlebte der 120-fache Nationalspieler Englands auch die Schattenseiten des Fußballerlebens.

Im Rahmen einer Präventions-Kampagne des Wettanbieters "32Red" erzählt Rooney, der aktuell für Derby County auf Torjagd geht, wie er als Jungstar spielsüchtig wurde und hohe Geldsummen verzockte.

Rooney: Wetten zum "Zeit totschlagen"

Der Wechsel zu Manchester United war für Rooney der Knackpunkt für seine Spielsucht. "Für Auswärtsspiele mit United waren wir immer im Hotel. Dir wird langweilig und du machst irgendwas, um die Zeit totzuschlagen. Zu dieser Zeit war das Wetten eines dieser Dinge", erinnert sich der 34-Jährige.

Seine ersten Wetten "habe er oft gewonnen", wodurch der Drang zum Spielen immer größer wurde: "Ich dachte dann, dass es einfach gewonnenes Geld ist. Doch bevor du es wirklich merkst, hast du schon wieder eine Menge verloren."

Fußballspiele, Pferde- und Hunderennen

Um die Verluste wieder auszugleichen, griff Rooney auf eine typische Reaktion zurück. "Ich wettete noch mehr, um mein Geld zurückzugewinnen", sagt der Rechtsfuß und bedauert seine Handlung: "Wenn du weiter zockst, verliert du noch mehr. Es bringt dich in eine schlimme Situation."

Am liebsten wettete die United-Legende auf "Fußballspiele, Pferde- und Hunderennen", die ihm in fünf Monaten um 800.000 Euro erleichterten. "Wenn du dann so viel Geld verlierst wie ich, wirkt sich das natürlich aus", so Rooney.

Rooney als Mentor für jüngere Spieler

Für den Brustsponsor seine neuen Klubs "32Red", ein britisches Online-Casino, agiert Rooney als Botschafter und Mentor für jüngere Kicker. Das Ziel sei es, über die Risiken des Glückspiels zu informieren und aufzuklären.

"Ich denke, es ist wichtig, dass sie die Verantwortung für das Geld, das sie verdienen, verstehen. Es gibt eine Verantwortung für uns als ältere Spieler, die diese Erfahrung gemacht haben, ihnen zu helfen", lautet das Statement des Routiniers.

Textquelle: © LAOLA1.at

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