Damit, dass das neue Mega-Gehalt des DFB-Stars für Unmut in der Arsenal-Mannschaft sorgt, rechnet Wenger nicht: "Alle unsere Spieler sind gut bezahlt - sehr gut sogar. Ich denke nicht, dass sie einem Leid tun müssen, wenn man die Situation objektiv bewertet".
"Irgendwas stimmt in unserem Spiel nicht"
Auch wenn der FC Arsenal mit Transfers wie erst kürzlich jenem von Pierre-Emerick Aubameyang um über 63 Millionen Euro durchaus zu den ausgabekräftigsten Teams im internationalen Fußball zählt, erneuert Wenger einmal mehr seine Kritik am Transferwahnsinn, der vor allem in England in diesem Winter erneut im vollen Ausmaß zu sehen war.
"Irgendwas stimmt in unserem Spiel nicht", erklärt Wenger laut "ESPN" und führt seine Bedenken bezüglich der Wettbewerbs-Gleichheit aus: "Wenn man in die fünf großen europäischen Ligen schaut, erkennt man, dass die Unberechenbarkeit des Wettbewerbs verschwunden ist. Bereits im Dezember kannten wir die Meister in vier dieser fünf Ligen".
Für den 68-Jährigen ist das Problem im modernen Fußball offensichtlich: "Die große Finanzpower mancher Klubs zerstört den Wettbewerb".