DFB-Pokal-Triumph eine "Entschädigung" für Tuchel

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War es das Abschiedsgeschenk oder das Ticket zum Verbleib bei Borussia Dortmund?

Thomas Tuchel hat mit dem Triumph im DFB-Pokal seinen ersten Titel als Trainer erobert. Glaubt man den Gerüchten der vergangenen Wochen, könnte es gleichzeitig seine letzte Amtshandlung als BVB-Coach gewesen sein.

Während seine Zukunft weiterhin offen ist, sieht er den 2:1-Sieg im Finale gegen Eintracht Frankfurt bei "Sky" als Trost für die jüngsten Ereignisse: "Es ist eine Entschädigung."

Tuchel sieht Chance zu bleiben

Mit dem Terror-Anschlag auf den Dortmunder Mannschaftsbus vor dem Champions-League-Duell mit dem AS Monaco beziehungsweise den Diskussionen über seine Jobsicherheit hat der 43-Jährige keine leichten Wochen hinter sich.

Daran, dass er gerne weiterhin Trainer von Borussia Dortmund wäre, lässt Tuchel auch nach dem Endspiel-Erfolg im Berliner Olympiastadion keinen Zweifel. "Auf jeden Fall sehe ich eine Chance. Ich möchte den Vertrag erfüllen, wenn das geht. Aber wir werden abwarten müssen", lässt er in der "ARD" wissen.

Geklärt werde dies jedoch hinter verschlossenen Türen. "Ich habe mein ganzes Herz, Leidenschaft, Knowhow und Input in die Mannschaft gesteckt, da ist viel Herzblut geflossen", meint Tuchel.

Generell sei die Thematik "in den letzten Wochen aufgebauscht" worden.

Bürki für Tuchel

Die BVB-Entscheidungsträger Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc waren unmittelbar nach dem Pokal-Finale zu keinen Statements bereit, wollten lieber zuerst mit ihrem Trainer sprechen. Präsident Reinhard Rauball betonte jedoch, dass sich auch Tuchel diesen Triumph verdient hätte.

Dieser fühlte sich angesichts des Arbeitssiegs zwar "komplett leer", ließ aber dennoch seiner Freude über den Pokal-Sieg freien Lauf: "Es kann passieren, dass ich den Pokal mit ins Bett nehme. Ich habe meinen Töchtern versprochen, dass ich ihn mit nach Hause bringe. Letztes Jahr haben wir das nicht geschafft."

Fürsprecher in der Mannschaft finden sich für Tuchel weiterhin. "Das Wichtigste sind Titel, daran wird ein Trainer gemessen. Wir haben jetzt einen Titel geholt", bezieht Tormann Roman Bürki für seinen Coach Stellung

Medien: Tuchels Aus besiegelt

Geht es nach den deutschen Medien, ist das Aus von Tuchel in Dortmund bereits besiegelt. Wie die "Bild am Sonntag" berichtet, wird der BVB seinen Trainer Anfang der Woche über das Ende der Zusammenarbeit informieren.

Favorit für Tuchels Nachfolge soll der aktuelle Nizza-Trainer Lucien Favre sein.

Die besten Bilder des DFB-Pokal-Finales Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund:

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