DFB-Pokal: Burgstaller schießt Schalke weiter

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Mit einem 1:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg zieht Schalke 04 ins Halbfinale des DFB-Pokals ein.

Das Tor des Abends gelingt den "Knappen" bereits in der zehnten Minute. Schalke schaltet im eigenen Strafraum schnell um, Marko Pjaca spielt Guido Burgstaller frei, der zieht auf das Tor zu, lässt Jeffrey Bruma per Haken aussteigen und trifft flach an Koen Casteels vorbei zur Führung.

Für den Kärntner, der zuletzt in der Liga nur als Joker zum Einsatz kam, ist es das achte Saisontor und das zweite im Pokal. Er wird auch zum "Man of the match" gewählt.

Die Wolfsburger, Cupsieger von 2015, treffen in einer zu Beginn hitzigen Partie durch Yunus Malli lediglich die Latte (24.).

Nach der Pause verflacht das Spiel zusehends, Schalke verwaltet die Führung während den Niedersachsen keine Antwort einfällt. Einzig nach einem Freistoß wird es brenzlig, als Leon Goretzka per Kopf auf der Linie klären kann (85.).

Neben Burgstaller darf mit Alessandro Schöpf ein zweiter ÖFB-Legionär bei den Königsblauen durchspielen.

Das Team von Domenico Tedesco steht damit zum ersten Mal seit der Saison 2010/11 wieder in der Runde der letzten Vier. Damals gewann Schalke schlussendlich den DFB-Pokal.

Neben Schalke lauten die weiteren Halbfinalisten FC Bayern München, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt. Die Halbfinal-Auslosung findet am kommenden Sonntag (18 Uhr) im Rahmen der "Sportschau" in der ARD statt.

Das Halbfinale wird am 17. und 18. April ausgetragen, das Endspiel in Berlin am 19. Mai.

Burgstaller: "Das versuche ich immer zu tun"

"Es geht nicht um Einzelne, sondern darum, dass wir heute unbedingt gewinnen wollten", betont Burgstaller nach dem Spiel im ARD-Interview.. "Wir wollten unbedingt in die nächste Runde, das Ziel haben wir erreicht." Im Großen und Ganzen sei der Erfolg auch verdient gewesen.

"Ich bin froh natürlich, dass ich wiedermal getroffen habe", sagt der Kärntner. Der Österreicher ist zwar Schalkes bester Saisontorschütze, in den sechs Spielen davor war er aber leer ausgegangen.

Zuletzt wurde Burgstaller zweimal nur eingewechselt, gegen Wolfsburg rechtfertigte er das Vertrauen. "Der Trainer hat einfach gesagt: 'Mach' das, was du am besten kannst, rackere, arbeite für die Mannschaft.' Das versuche ich immer zu tun."


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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