Wolfsburgs Vertrauen
Der 22-Jährige ging einen nicht ganz gewöhnlichen Weg zurück, absolvierte die Rhea nämlich nicht in Deutschland, sondern in der Heimat.
"Ich muss dem VfL danken, dass er mich heimgeschickt hat zur Reha. Sie haben drauf vertraut, dass ich in Österreich gute Arbeit leiste, keinen Blödsinn mache und nicht erst nach vier Monaten zurückkomme. Sie haben mir das Vertrauen geschenkt - und ich will es bestmöglich zurückzahlen", sagt Schlager.
Während er für seine Rückkehr schuftete, ließ der elffache ÖFB-Teamspieler den Fußball bewusst links liegen: "Ich habe nicht viel geschaut, das hat mich nicht interessiert. Für den Kopf ist es wichtig, dass man mal wegkommt, wenn man seit dem dritten Lebensjahr nur an Fußball denkt. Darum kann man solche Verletzungen auch mal nutzen, um abzuschalten und an etwas anderes zu denken."
Er habe viel Basketball und Football geschaut. Außerdem habe er viel mit seiner Schwester unternommen und viel gekocht. "Gesundes asiatisches Zeug. Es hat geholfen", grinst er.