Schlager: "Das Ziel haben wir erledigt"
"Das war ein guter Ball von Xaver im Gegenpressing, den ich ein bisschen glücklich mitbekommen habe", betonte der Torschütze. Schlager selbst strich dagegen die Vorstellung der gesamten Mannschaft heraus.
"Ich denke, alle sind ganz glücklich. Der Sieg ist da, das war unser Ziel, das haben wir erledigt. Und auch die Art und Weise war sehr, sehr vielversprechend", meinte der 21-Jährige.
Bei einigen Fans wurden sogar Erinnerungen an die Saison 2008/09 wach: Auch damals waren die "Wölfe" mit einem 2:1-Sieg gegen Köln gestartet und am Ende der Saison zum ersten und bisher einzigen Mal deutscher Meister geworden.
Glasner tritt auf Euphoriebremse
Glasner stieg allerdings gleich auf die Euphoriebremse, auch wenn er "viele, viele schöne Ballgewinne mit Überzahlsituationen" seiner Mannschaft gesehen hatte.
"Ich habe Phasen gesehen, wo wir Dinge sehr, sehr gut gemacht haben, und auch Phasen gesehen, wo wir Dinge weniger gut gemacht haben. Das war aber auch einem sehr, sehr starken 1. FC Köln geschuldet, der mutig aufgetreten ist", analysierte der Oberösterreicher.
"Es ist nicht so einfach, wenn die dich mit drei Stürmern in höchstem Tempo anlaufen, wenn die Außenverteidiger dann mit hohem Tempo nach vorne kommen, dann brauchst du eben schnelle Lösungen. Da haben wir etwas gebraucht, um uns auch dann und wann etwas befreien zu können."
Erfolgreiche Fehleranalyse in der Pause
Hilfreich dafür war auch die Pause, in der "die Fehler angesprochen wurden", wie Glasner anmerkte: "Wir haben dann viel, viel besser verteidigt. (...) Wir haben sie weiter weg gehalten von unserem Tor, weil unser Außenverteidiger mutiger nach vorne verteidigt haben. Bis auf das unnötige Anschlusstor (in der Nachspielzeit, Anm.) haben wir eigentlich keine Torchance des 1. FC Köln zugelassen."
Am wichtigsten für den 44-Jährigen war aber, "dass wir die ganze Zeit geschlossen aufgetreten sind".