Stöger: "Kein Spiel wie jedes andere"

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Auch, wenn es tabellarisch nicht danach aussieht: Am Freitag (20:30 Uhr im LIVE-Ticker) treffen der Sechste Borussia Dortmund und Tabellenschlusslicht 1. FC Köln im wohl spannendsten Spiel des 21. Spieltags der Deutschen Bundesliga aufeinander.

Der Grund, warum gerade dieses Duell für viel Aufsehen sorgt, liegt auf der Hand. Peter Stöger, jahrelanger Erfolgscoach der Kölner, kommt erstmals seit seiner Entlassung in der Domstadt als Gegner-Trainer ins "Rheinenergiestadion".

"Das ist kein Spiel wie jedes andere für mich - dazu war ich zu lange in Köln, dazu fühle ich mich dort zu wohl", gibt auch der Wiener in einer Pressekonferenz selbst zu.

Da es im Jahr 2018 für Stögers BVB mit drei Remis noch nicht wirklich läuft, beschäftigt sich der 51-Jährige "nur damit, wie wir einen Sieg mitnehmen und so ein bisschen Ruhe nach den turbulenten Wochen bekommen."

Aubameyang-Abgang als positives Zeichen?

Für die zuletzt wenig vorhandene Ruhe im Ruhrpott sorgte vor allem die Personalie Pierre-Emerick Aubameyang. Der Gabuner provozierte seinen Abgang so lange, bis die BVB-Verantwortlichen nachgeben mussten und den Angreifer um kolportierte 63 Millionen Euro zum FC Arsenal transferierten.

Trotz des Abgangs seines absoluten Torgaranten ist Stöger "froh, dass die Transferzeit vorbei ist, die ganzen Diskussionen jetzt beendet sind."

Denn: "Jetzt sind alle Jungs ganz klar in ihrer Auffassung, was wir in den nächsten Wochen erreichen wollen. Wir haben guten Ersatz für Aubameyang geholt".

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Dieser heißt namentlich Michy Batshuayi, kam vom FC Chelsea und ist laut Stöger "ein fleißiger Stürmer, der besonders im Strafraum richtig gefährlich ist und in Hinsicht auf die Weltmeisterschaft mit Belgien Einsatzzeit sammeln will."

Ob die 24-jährige Leihgabe aus London bereits gegen Köln in der Startelf steht, lässt Stöger noch offen, ein Kaderplatz sei ihm aber garantiert.

"Kölns Spiel hat sich zum Positiven geändert"

Neben Fragen zu seinen Dortmundern sieht sich Stöger klarerweise auch mit jenen zu seiner Ex-Mannschaft, dem 1.FC Köln, konfrontiert.



Als eine Reporterin wissen will, inwiefern sich das Kölner Spiel seit Stögers Abgang verändert hat, antwortet der Wiener mit einem knappen "positiv", fügt nach einem kurzen Lacher aber an: "Die Kölner haben ihre Organisation wieder gefunden, es sind ein paar verletzte Jungs zurückgekommen, die der Mannschaft Stabilität geben. Gravierende Veränderungen gab es jedoch nicht."

Zu einem verbalen Gegenschlag gegen den neuen sportlichen Geschäftführer der Kölner, Armin Veh, der Stöger in der Vergangenheit immer wieder hart kritisierte (Hier nachlesen), lässt sich der Borussen-Coach nicht hinreißen: "Mit Armin Veh hatte ich kaum Kontakt. Das ganze Trainerteam, die ganze Führung mit Ausnahme von Alex Wehrle (Anm. Geschäftsführer) ist neu. Ich hab keine persönlichen Gedanken, das wird kein Fight zwischen den Trainern", sieht Stöger das Aufeinandertreffen sportlich.

"Köln unangenehmes Wochenende bereiten"

Auch wenn Stöger noch immer tief mit dem 1.FC Köln verbunden ist ("Meine Geschichte mit Köln ist eine außergewöhnlich positive"), weiß der BVB-Trainer mit Vertrag bis Sommer 2018, dass es gegen sein Ex-Team auch für ihn persönlich um viel geht: "Jetzt heißt es, den Kölnern kein angenehmes Wochenende zu bereiten, weil wir die Punkte brauchen."

Außerdem führt Stöger an: "Wenn es auch in Köln nicht mit einem Sieg klappt, wird es hier nicht ruhiger", will dabei aber auch nicht vergessen lassen, dass seine bisherige Bilanz beim BVB nicht die schlechteste ist: "Es ist aber auch nicht so, dass wir weit von der Zielsetzung weg sind. Wir haben in fünf Spielen fünf Mal nicht verloren, das geht etwas unter."

Textquelle: © LAOLA1.at

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