Oliver Glasner steht vor dem Aus in Wolfsburg

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Knalleffekt in der deutschen Bundesliga. Laut "kicker" steht Oliver Glasner beim VfL Wolfsburg vor der Entlassung. Als Grund werden Differenzen mit Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke angeführt.

Nachdem der Verein Glasner in der Sommer-Transferperiode seine Transferwünsche nicht erfüllen konnte, ging Glasner an die Öffentlichkeit und tat seine Unzufriedenheit kund. So forderte er einen Spieler mit "Tempo und Tiefgang". Zudem fügte er hinzu: "Klar ist, dass wir und auch ich andere Ideen hatten, die wir nicht realisieren konnten. Wir haben unser Transferziel in der Offensive nicht erreicht. Das ist schade, denn darüber haben wir uns monatelang unterhalten."

Mit den beiden Sommer-Transfers Bartosz Bialek und Maximilian Philipp zeigt sich Glasner somit nur bedingt zufrieden. Nun ging er auf Konfrontationskurs. In einer Telefonkonferenz mit dem Ex-LASK-Trainer und einigen deutschen Journalisten antwortete er auf die Frage, ob man das als Konflikt zwischen ihm auf der einen sowie Jörg Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer auf der anderen Seite deuten könne: "Das sei eine Interpretation."

Bei Geschäftsführer Schmadtke dürfte dieser Weg an die Öffentlichkeit nicht besonders gut angekommen sein. Der Deutsche antwortete am Freitag zwar gelassen, fand die Aussagen seines Trainers aber "nicht gut". Weiters äußerte sich Schmadtke so: "Seine Unzufriedenheit scheint so groß zu sein, dass er sich nun geäußert hat."

Vor dem Bundesligaspiel am Sonntag gegen Hoffenheim steht nun ein Gespräch zwischen Glasner und Schmadtke an. Da das Verhältnis schon zuvor angespannt gewesen sein soll, sei das Tischtuch laut "kicker" nun endgültig zerschnitten. Für das deutsche Fußballmedium ist eine Trennung nach dem Hoffenheim-Spiel "fast schon unumgänglich".

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