Endstand
2:3
1:1 , 1:2
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Nur Rang 17 in der Tabelle: Katzenjammer bei Hoffenheim

Gegen den HSV muss die TSG Hoffenheim eine späte Niederlage hinnehmen - Christian Ilzer und Andreas Schicker versuchen, Ruhe zu bewahren.

Nur Rang 17 in der Tabelle: Katzenjammer bei Hoffenheim Foto: © IMAGO / Michael Weber

Die TSG Hoffenheim ist in der Deutschen Bundesliga abermals als Verlierer vom Platz gegangen.

Gegen den HSV dreht das Team von Christian Ilzer erst einen 0:1-Rückstand, in Unterzahl verlieren die Kraichgauer aber noch mit 2:3.

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"Es war über das gesamte Spiel gesehen ein verdienter Sieg für den HSV. Wir hatten uns zunächst schwergetan, uns aber ins Spiel reingekämpft und uns mit dem Ausgleich vor der Pause belohnt. Daran angeschlossen haben wir kurz nach der Pause durch Bamba die Führung erzielt und das Spiel kontrolliert", resümiert der TSG-Coach.

Ilzer: "Müssen auch in Unterzahl mehr wegverteidigen"

Die Gelb-Rote Karte sei jedoch nicht spielentscheidend gewesen: "Wir müssen es auch schaffen, in Unterzahl mehr wegzuverteidigen. Wir müssen gemeinsam die Kraft entwickeln, es wieder zu drehen."

Nach fünf Spielen liegt Hoffenheim nur auf dem 17. Platz in der Tabelle - einem Sieg stehen vier Niederlagen gegenüber. Dennoch glaubt Ilzer an die Trendwende:

"Ich bin überzeugt davon, dass wir die Qualität haben, uns aus dieser Phase herauszukämpfen. Wir müssen genau hinschauen, aber ich muss meinen Jungs klare Lösungen präsentieren, was wir verändern müssen. Aber wir haben es auch heute geschafft, ein Spiel zu drehen und den Gegner vor Probleme zu stellen. Das gilt es zu bestärken. Aber drei Gegentore pro Spiel sind zu viel."

Defensive als TSG-Achillesferse

Auch für Andreas Schicker ist das Defensivverhalten seines Teams momentan die Achillesferse: "Wir werden derzeit bitter bestraft, tun uns einfach schwer, das eigene Tor zu verteidigen. Dies ist sicher der Hauptansatzpunkt, dass wir nicht diese billigen Gegentore bekommen."

Der Geschäftsführer Sport sieht jedoch auch Positives: "Es ist ja nicht so, dass wir alle Dinge schlecht machen, da waren schon viele gute Dinge dabei. Da müssen wir weitermachen. Dann bin ich überzeugt, dass wir auch aus dieser definitiv schweren Phase rauskommen werden."

Wimmer fehlt Hoffenheim wochenlang

Die Situation beschäftige "jeden, gibt jedem zu denken, aber keiner zeigt hier mit dem Finger auf den anderen. Wir müssen das zusammen meistern. Das ist der Schlüssel".

Nicht mithelfen bei der Trendwende kann in den nächsten Wochen ausgerechnet ein Österreicher: ÖFB-Teamspieler Patrick Wimmer fällt rund einen Monat aus und könnte damit auch dem Nationalteam gegen Irland (14.11.) und Israel (17.11.) fehlen.

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