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Nach Rekord-Patzer: Muss Manuel Neuer weichen?

Der 40-jährige Torhüter hat für das kommende Champions-League-Spiel eine Vorahnung.

Nach Rekord-Patzer: Muss Manuel Neuer weichen? Foto: © IMAGO / Nordphoto
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Auf diesen Rekord in seiner mit Titeln so reich dekorierten Karriere hätte Manuel Neuer gerne verzichtet.

Ausgerechnet der Ausnahme-Profi des FC Bayern ist seit Samstag der Torhüter, der den schnellsten Gegentreffer der Bundesliga-Historie kassiert hat.

Zu allem Überfluss brockte sich Neuer das Gegentor durch Augsburgs Robin Fellhauer nach offiziell 8,4 Sekunden auch noch mit einem heftigen Lapsus selbst ein. Das Match endete nach einem Augsburger 2:0 mit einem 2:2-Remis (Spielbericht >>>).

Rekordler Fellhauer: "Mir wurde von Gregoritsch zugeflüsterst..." >>>

Das Rekord-Tor im VIDEO:

Darf nun Urbig ran? Neuer hat Vorahnung

Danach wurde Neuer gefragt, ob im anstehenden Champions-League-Spiel bei Viking Stavanger am Dienstag (ab 21 Uhr im LIVE-Ticker) er selbst im Tor stehen werde oder eher sein formstarker Ersatzmann und designierter Nachfolger Jonas Urbig.

"Ich habe eine Vorahnung", antwortete Neuer knapp.

"Neuer war und ist einer der besten Torhüter der Welt"

Vereinspräsident Herbert Hainer stellte im TV-Talk von "Bild" allerdings schnell klar: "Manuel Neuer war und ist einer der besten Torhüter der Welt." Der Fehler habe nichts mit seinen 40 Jahren zu tun. "Er ist fit wie ein Turnschuh. Das hätte ihm genauso gut mit 20 Jahren passieren können."

Auch Trainer Vincent Kompany betonte, dass er sich um den Torwart-Routinier wegen des Patzers keine Sorgen mache. "Manuel ist genauso alt wie ich. Der weiß, wie er damit umgehen muss", bemerkte der Coach.

Freilich machte Neuer auch beim zweiten Gegentor keine gute Figur. Auf jeden Fall steht Urbig bereit. Der 23-Jährige hatte jüngst in der Nationalmannschaft beim 2:0 gegen Serbien und dem 0:0 in Griechenland überzeugt.

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