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Muslic und Co. nach Kompany-Kollaps nachdenklich

Der Österreicher hob die Bedeutung von "Coaching-Hygiene" hervor. Auch Niko Kovac meldete sich zu Wort.

Muslic und Co. nach Kompany-Kollaps nachdenklich Foto: © IMAGO / ANP
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Der Zusammenbruch von Bayern-München-Trainer Vincent Kompany beschäftigt auch dessen Kollegen in der deutschen Bundesliga.

Der 40-Jährige muss noch einige Tage im Krankenhaus bleiben und soll sich laut Klubangaben danach in Ruhe erholen.

Die hohe Belastung im Job veranlasste seine Trainerkollegen aber auch zu nachdenklichen Worten. Schalke-Coach Miron Muslic etwa hält daher eine "Coaching-Hygiene", wie er es nannte, für äußerst wichtig.

Muslic: "Hoffe, wir sehen ihn bald wieder"

"Ich kenne das. Der Tag ist manchmal sehr, sehr lang. Unser Job ist sehr fordernd", erklärte Muslic. Der Tiroler und Wahl-Oberösterreicher, der Schalke zurück ins Oberhaus geführt hat, sandte gute Wünsche an Kompany. "Ich hoffe, es ist nicht so schlimm und wir sehen ihn bald wieder an der Seitenlinie."

Ähnlich äußerte sich Niko Kovac. "Wichtig ist in dieser Phase, ihm Ruhe zu geben", meinte der Coach des Bayern-Rivalen Borussia Dortmund. "Er braucht die Zeit. Wir wissen alle, wie anstrengend so ein Trainerjob ist."

Hoeneß-Besuch im Krankenhaus

Ausschließlich Ruhe gewährten die Bayern ihrem Trainer nicht. Dem Belgier habe laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung unter anderen Ehrenpräsident Uli Hoeneß im Krankenhaus einen Besuch abgestattet und auch Essen mitgebracht.

Kompany war am Freitag auf dem Vereinsgelände zusammengebrochen, als er das Training der Bayern-Amateure verfolgt hatte. Er wurde daraufhin mit einem Notarztwagen in eine Klinik gebracht.

Vorschnelle Zusammenhänge mit einem Virusinfekt, der Kompany schon vor einer Woche stark beeinträchtigt hatte, wollte Bayerns Sportvorstand Max Eberl nicht ziehen. Die medizinischen Untersuchungen seien noch nicht abgeschlossen, betonte Eberl am Samstag.

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