Götzes Comeback lässt BVB-Familie strahlen

Aufmacherbild Foto: © getty
 

Viel wurde vor dem Saisonauftakt von Borussia Dortmund (3:0 beim VfL Wolfsburg) diskutiert.

Fast ausschließlich ging es dabei um Ousmane Dembele und seinen möglichen Wechsel zum FC Barcelona.

Beinahe komplett in den Hintergrund geriet dadurch das Comeback von Mario Götze, der nach seiner Stoffwechselerkrankung und nach Rückenproblemen 202 lange Tage warten musste, um wieder ein Pflichtspiel für die Borussen bestreiten zu können.

„Mir geht es wieder gut, ich habe mich gut gefühlt, aber ich bin längst noch nicht wieder bei hundert Prozent“, bremste der 25-Jährige die Euphorie nach der Partie etwas.

Watzke "lacht" das Herz

Dabei hat er allen Grund euphorisch zu sein. Nicht nur gewann der BVB den Auftakt gegen Wolfsburg souverän mit 3:0. Nein, Götze konnte mit dem Assist zum 1:0 von Pulisic auch ein persönliches Erfolgserlebnis verbuchen.

Generell ließ er trotz noch offenkundigen körperlichen Defiziten, die ihm nach 61 Minuten die Auswechslung bescherten, schon wieder aufblitzen, warum er für die Schwarz-Gelben bei Vollbesitz seiner Kräfte ein so wichtiger Spieler sein kann.

„Da lacht einem das Herz, wenn man sieht, wie Mario Fußball spielt“, konnte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke nach Spielende seine Freude über die Rückkehr von Götze nicht verbergen.

Und auch Neo-Trainer Peter Bosz stimmte in die Lobeshymnen mit ein:

„Er ist ein außergewöhnlicher Spieler, der lange nicht da war. Wir müssen Geduld haben. Aber das ist ein Spieler, den man nicht oft sieht, der Extra-Qualitäten hat, die andere nicht haben, ein sehr gutes Auge.“

Starke Leistung statistisch belegt

Diese Extra-Qualitäten hat der quirlige Offensivmann schon unzählige Male in seiner Karriere bewiesen, unter anderem im WM-Finale 2014 als er Deutschland gegen Argentinien zum Titel schoss.

Auch gegen die „Wölfe“ zeigte er sie immer wieder, war an vielen gefährlichen Offensivaktionen beteiligt.

Insgesamt fanden 30 seiner 37 Pässe ihr Ziel, was eine hervorragende Quote von 81 Prozent ergibt. Und auch für die Drecksarbeit war sich Götze nicht zu schade – 60 Prozent seiner Zweikämpfe konnte er gewinnen und somit prozentuell am zweitmeisten aller Dortmunder.

Teamkollegen gönnen Götze die Schlagzeilen

Kein Wunder also, dass auch seine Mitspieler seine Leistung würdigen. „Ich würde gerne die Schlagzeile lesen: 'Mario Götze, sehr spielfreudig, sehr leichtfüßig.'“, würde ihm Nuri Sahin die morgigen Headlines gönnen.

Doch egal ob Mario Götze morgen das Hauptthema der hiesigen News-Redaktion sein wird oder nur eine kleine Randnotiz.

Der 62-fache DFB-Nationalspieler hat bewiesen, dass er auf dem Weg zurück ist. Auf dem Weg, im Dress des BVB wieder an alte Glanzzeiten anzuschließen.

Textquelle: © LAOLA1.at

Vorschau auf die Serie A: Wie gut sind die Juve-Jäger?

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare