Hoeneß mit Rundumschlag gegen ter Stegen und DFB

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Die Debatte rund um die Nummer eins im Tor der deutschen Nationalmannschaft eskaliert zunehmend.

Nun stellt sich Bayern-Präsident Uli Hoeneß hinter seinen Keeper Manuel Neuer, attackiert dabei Herausforderer Marc-Andre ter Stegen und holt zum verbalen Rundumschlag aus.

"Die westdeutsche Presse unterstützt ihn extrem, als hätte er schon 17 Weltmeisterschaften gewonnen", meint Hoeneß bei "Sport1" im Hinblick auf ter Stegen und stellt klar:

"Er hat überhaupt keinen Anspruch. Es gibt keine Diskussion, dass nur Neuer die eins ist. Wir lassen uns nicht gefallen, dass unsere Spieler geschädigt werden. Ter Stegen ist ein sehr guter Torwart. Aber Manuel ist viel besser, viel erfahrener. Der kann solange spielen, wie er gesund ist. Er wird immer der Beste sein."

Bei Torhütern könne man nicht ständig hin und her wechseln, es brauche eine klare Hierarchie: "Und die Hierarchie ist: Manuel Neuer ist die Nummer eins. Er ist über viele Jahre der beste Torwart der Welt gewesen."

Nach seiner Verletzungspause habe er wieder die alte Form, also könne es keine Diskussion geben, dass "nur er die Nummer eins sein kann".

Hoeneß droht dem DFB

Hoeneß nimmt jedoch auch den DFB ins Visier, von dem er "mehr Unterstützung" erwartet hätte. Dies betont der 67-Jährige auch mit der Ausbootung von Thomas Müller, Jerome Boateng und Mats Hummels im Hinterkopf:

"Wir kriegen ständig Theater, zuerst die unmögliche Ausbootung, wo die drei Spieler schlecht behandelt wurden. Jetzt dasselbe mit Manuel Neuer. Dass man das zulässt, dass ein Mitspieler in die Öffentlichkeit geht, für ein Thema, dass er nur mit Joachim Löw zu besprechen hat, das ist nicht in Ordnung."

Das wolle man sich in Zukunft nicht mehr gefallen lassen: "Wir werden den Leuten in Zukunft etwas Feuer geben. Das können wir.

Textquelle: © LAOLA1.at

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