Hütter träumt mit Frankfurt von Königsklasse

Hütter träumt mit Frankfurt von Königsklasse Foto: © getty
 

Frankfurt-Trainer Adi Hütter verabschiedet sich nach dem siegreichen Sieben-Tore-Spektakel von Eintracht Frankfurt gegen Union Berlin gut gelaunt in die Länderspielpause. "Wir haben 47 Punkte und sind unter den Top Vier. Und wir haben uns vier Punkte vor Borussia Dortmund dort oben festgesetzt", resümiert der Vorarlberger nach dem spektakulären 5:2 am Samstag zufrieden.

ÖFB-Legionär Martin Hinteregger stand gegen die Berliner wegen einer Oberschenkelverletzung nicht auf dem Platz, Hütter hofft auch eine Rückkehr des Innenverteidigers am 3. April gegen Borussia Dortmund.

"Ich hoffe, dass er nach der Länderspielpause wieder fit ist", sagt Hütter. Sollte es "ein gesundheitliches Risiko für Eintracht Frankfurt geben", ergänzt der Trainer, werde Hinteregger in der WM-Qualifikation "sicher nicht für Österreich spielen".

Frankfurt wohl wieder international vertreten

Auch Sportvorstand Fredi Bobic frohlockt: "Mit drei Punkten kommst du deinem Ziel immer näher. Es war ein Spiel für Europa." Die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb steht bei neun Zählern Vorsprung vor Union auf Rang sieben kaum noch infrage. Doch die Frankfurter wollen mehr - es lockt die Champions League.

Der Patzer der Dortmunder in Köln (2:2) sorgt daher für zusätzliche Hochstimmung, sind die Chancen im Rennen um die Königsklasse vor dem direkten Duell mit dem Champions-League-Viertelfinalisten in zwei Wochen doch weiter gestiegen. "Dortmund muss gegen uns gewinnen, der Druck ist sicherlich da. Wir können mit einer gewissen Ruhe ins Spiel gehen", sagt Hütter.

Rechtzeitig vor dem "Monat der Wahrheit", wie der 51-jährige Vorarlberger den April mit den weiteren Spitzenspielen gegen den VfL Wolfsburg sowie bei Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen titulierte, beenden die Frankfurter ihre kurze Negativserie.

"Ich bin happy, dass wir nach drei sieglosen Spielen voll gepunktet haben", betont Hütter. "Ich bin sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie wir derzeit spielen. Auch wenn nicht alles Gold war, was glänzte."

Am Ende gab die größere Effizienz den Ausschlag zugunsten von Frankfurt. "Fünf Tore hätte ich mir vorher gegen die drittbeste Defensive der Liga nicht erträumt", gesteht Hütter.

Textquelle: © LAOLA1/APA Zum Seitenanfang »

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