Gregoritsch: "Man muss ehrlich zum Verein sein"

 

TORE und CHANCEN.

Dass er TORE erzielen kann, hat Michael Gregoritsch in der vergangenen Saison beim FC Augsburg nachhaltig bewiesen. Mit 13 Treffern katapultierte sich der Steirer auf Rang sechs in der Torschützenliste der deutschen Bundesliga.

Dafür musste er CHANCEN nutzen. Dies musste der 24-Jährige auch abseits des Platzes in seiner Karriere schon öfters tun, wenn sich etwa die Chance auf einen neuen Verein ergab.

Irgendwo ist es daher naheliegend, dass der Stürmer den Spendenverein, mit dem er Kindern aus sozial schwächeren Verhältnissen Türen öffnen möchte, "Tor.Chance" nennt.

"Man ist im Fußball in einer Scheinwelt. Man trainiert ein bis zwei Mal am Tag, verdient dafür unglaublich viel. Natürlich steht man in der Öffentlichkeit, natürlich hat man auch auf vieles verzichtet, aber ich halte es für wichtig, auf dem Boden zu bleiben und etwas zurückzugeben", erklärt Gregoritsch im LAOLA1-Interview.

Gregoritsch über die Hintergründe von Tor.Chance:

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Zudem erklärt er die Herangehensweise, wenn sich ihm selbst die nächste Chance, und zwar auf einen Vereinswechsel, bieten sollte.

An Interessenten dürfte es nicht mangeln. In der Gerüchteküche wurde der ÖFB-Teamspieler in den vergangenen Wochen unter anderem mit Borussia Dortmund, Leverkusen, Mönchengladbach, Wolfsburg, Tottenham und Leicester in Verbindung gebracht.

An seinem Traum lässt er keinen Zweifel: Die Champions-League-Hymne von Beginn an zu hören.

LAOLA1: Du hast vergangene Woche deinen Spendenverein „Tor.Chance“ vorgestellt. Es heißt oft, dass Fußballer in einer Scheinwelt leben. Wie wichtig ist es, sich auch mit Themen abseits des Fußballs zu beschäftigen und über den Tellerrand hinauszublicken?

Michael Gregoritsch: „Tor.Chance“ wird mein großes Projekt neben dem Fußball. Ich habe bisher meist am Jahresende einen gewissen Teil von dem, was ich verdient habe, gespendet. Irgendwann ist die Idee entstanden, selbst einen Spendenverein ins Leben zu rufen. Dann können wir zu 100 Prozent garantieren, dass wir wissen, wo das Geld hinkommt und welche Projekte wir unterstützen. Den richtigen Bezug zu einem Spendenverein habe ich letzte Saison kennengelernt, weil mein Mitspieler Andreas Luthe einen gegründet hat. Da konnte ich sehen, wie viel Freude man entwickelt, wenn man anderen Menschen eine Freude machen kann – und zwar nicht immer nur übers Stadion, mit Toren oder Siegen. Denn ja, man ist im Fußball in einer Scheinwelt. Man trainiert ein bis zwei Mal am Tag, verdient dafür unglaublich viel. Natürlich steht man in der Öffentlichkeit, natürlich hat man auch auf vieles verzichtet, aber ich halte es für wichtig, auf dem Boden zu bleiben und etwas zurückzugeben.

"Es ist schön, diesen Rummel zu haben, aber man muss es gut einordnen können."

Michael Gregoritsch

LAOLA1: Wenn man in der deutschen Bundesliga in den Top 10 der Torschützenliste landet, herrscht Rummel um einen Spieler. Wie schwer fällt es, diesen nicht zu nah an sich ran zu lassen und tatsächlich am Boden zu bleiben?

Gregoritsch: Im Moment ist es so, dass sich die Leute auf der Straße umdrehen, Kinder und teilweise auch Erwachsene kommen und ein Foto oder Autogramm wollen. Das ist ja das, wovon man als Kind immer geträumt hat. Das gilt es, so lange wie möglich zu genießen. Gerade ich kann ja an den Freunden meines Vaters sehen, dass das nicht ewig dauert. Die waren früher auch alle gute Spieler. Mein Vater wird auch sehr oft erkannt, dadurch habe ich gelernt, dass man bescheiden bleiben und das dankbar als Wertschätzung annehmen muss, aber keinen Höhenflug bekommen darf. Es ist schön, diesen Rummel zu haben, aber man muss es gut einordnen können.

LAOLA1: Ist der Umgang mit Erfolg und Bekanntheit ein Thema, mit dem du dich bereits recht früh auseinander gesetzt und Strategien entwickelt hast – vielleicht auch weil dein Vater in der Öffentlichkeit stand? Gerade wenn man Erfolg hat, begeht man ja bisweilen Fehler.

Gregoritsch: Ich habe ja oft einen lockeren Spruch drauf. Das ist mir auch schon ein, zwei Mal auf den Kopf gefallen, wenn ich etwas zu locker formuliert habe. Ich weiß nicht, ob ich es in den Augen aller gut hinkriege, aber ich für mich denke, dass ich es im Moment ganz gut hinkriege. Wenn es jedoch jemandem in meinem Umfeld nicht passen sollte, dann würden sie mich schon deutlich darauf ansprechen. Hier sind meine Freunde und meine Familie mein riesiger Ruhepol, diese Wurzeln sind überhaupt das Wichtigste. Mit vielen Freunden habe ich gerade quasi „Zehnjähriges“, wir haben uns mit 14 in Kapfenberg getroffen und sind seither eng befreundet.

"Ich glaube nicht, dass ich mich irgendwie verstellen muss. Das bin ich nicht! Dafür mag ich auch jene Spieler, die sich nicht verstellen, selbst zu gerne, als dass ich mich hinstellen würde und Dinge erzähle, die ich nicht glaube."

Michael Gregoritsch

LAOLA1: Mit deinen manchmal lockeren Sprüchen stehst du auch dafür, dass du authentisch bist. Viele trauen sich das im Social-Media-Zeitalter kaum mehr. Wird es immer schwieriger, in der Öffentlichkeit als authentisch wahrgenommen zu werden?

Gregoritsch: Ich versuche so zu bleiben, wie ich bin. Sicherlich wird das auch immer wieder auf Gegenwind stoßen, aber grundsätzlich fühle ich mich wohl dabei, wenn ich so bleibe, wie ich bin. Natürlich hat man hin und wieder auch seine Macken und Aussetzer, aber die versuche ich so gut wie möglich in Grenzen zu halten. Wenn dann vielleicht einmal ein zu lockerer Spruch kommt, der anderen zu nahe geht, muss ich mich ohnehin entweder entschuldigen oder dabei bleiben und dazu stehen. Aber ich glaube nicht, dass ich mich irgendwie verstellen muss. Das bin ich nicht! Dafür mag ich auch jene Spieler, die sich nicht verstellen, selbst zu gerne, als dass ich mich hinstellen würde und Dinge erzähle, die ich nicht glaube.

LAOLA1: Inwiefern war im Umgang mit Medien Deutschland eine gute Schule?

Gregoritsch: Ich glaube schon, dass Deutschland eine gute Schule ist. Es war jedoch auch generell eine gute Schule, dass ich recht früh aus meinem Elternhaus weg war. Ich bin mit 18 ausgezogen und konnte nicht am Wochenende mal schnell zum Essen heimfahren, sondern musste komplett für mich selbst sorgen. Ich bekomme Gott sei Dank viel Zuspruch für meine Entwicklung. Es macht mich auch stolz, dass die Leute in mir glücklicherweise trotzdem den Burschen Michi Gregoritsch sehen und nicht immer nur den Kicker - und sich dabei auch nicht denken: „Das ist zwar ein guter Kicker, aber leider auch ein Häferl...“ (lacht)

LAOLA1: Beim FC Augsburg kommt auch der Kicker bestens an. Du hast in deiner ersten Saison für den Verein 13 Tore erzielt. War das für dich die erste Spielzeit auf dem Level, das du dir vorstellst?

Gregoritsch: Ich habe eure Dreierkette auf LAOLA1 verfolgt, und da hast du nach dem Ende der Saison 2016/17 gesagt, dass du auf mich besonders gespannt bist, ob ich jetzt endlich den Durchbruch schaffe. Da habe ich mir gedacht: „Siehst, eigentlich hat er recht.“ Denn den richtigen Durchbruch hatte ich noch nicht geschafft, sondern ich war immer ein bisschen der Mitläufer, bin eingewechselt worden, habe jedoch nie sagen wir mal zehn Spiele hintereinander von Beginn an gemacht. Das ist mir jetzt in Augsburg Gott sei Dank gelungen. Ich fühle mich wohl und genieße Vertrauen, habe ein gutes Verhältnis zum Sportdirektor und Trainer. Auch das Umfeld passt. Ich bin in viereinhalb Stunden daheim, meine Freunde sind in viereinhalb Stunden bei mir. Dann habe ich mit „Hinti“ (Martin Hinteregger, Anm.d.Red.) einen guten Freund im Team, den ich ewig kenne. Die Gesamtsituation hat letzte Saison sehr gut gepasst. Ich hoffe, dass es sich nächste Saison bestätigt und Schritt für Schritt steigert.

"In der Rückrunde habe ich es teilweise schon erlebt, dass Spieler für mich abgestellt wurden. Es war jetzt auch nicht die typische Manndeckung, dass sie mir bis aufs Klo nachgelaufen sind, aber sie haben schon besser auf mich geschaut."

Michael Gregoritsch

LAOLA1: Es freut mich, wenn ich behilflich sein konnte. Es ist schwer genug, in die Top 10 der Torschützenliste zu kommen. Dort zu bleiben vermutlich auch. Ist das dennoch das Ziel – und im Idealfall vielleicht sogar auf Jahre dort zu bleiben und zu den besten Goalgettern zu gehören?

Gregoritsch: Es wird natürlich schwerer, weil nächstes Jahr noch mehr Spieler auf mich schauen. In der Rückrunde habe ich es teilweise schon erlebt, dass Spieler für mich abgestellt wurden. Es war jetzt auch nicht die typische Manndeckung, dass sie mir bis aufs Klo nachgelaufen sind, aber sie haben schon besser auf mich geschaut. Für mich und meine persönlichen Ziele ist es jedoch wichtig, dass ich diese Leistung bestätige. Ob man das in mehr, weniger oder gleich vielen Toren messen muss, kann ich nicht beurteilen, aber ich möchte auf jeden Fall wieder so viel Spielzeit von Beginn an haben. So lange ich von Beginn an spielen darf, bedeutet das, dass  ich für die Mannschaft erfolgreich bin. Aber ja, es ist schon das Ziel, in den Top 10 zu bleiben, vielleicht noch den einen oder anderen Schritt nach oben zu gehen – und vielleicht auch ein Tor mehr zu machen (grinst).

LAOAL1: Stürmer wollen immer mehr Tore. Muss man sich als Stürmer auch eine konkrete Zahl an Toren als Ziel setzen?

Gregoritsch: Bevor ich sie erreicht habe, habe ich immer gesagt, die Marke von zehn Scorer-Punkten ist mein Ziel. Das war letzte Saison relativ schnell erledigt, also wollte ich gerne die zehn Tore voll machen. Das ist Anfang März gelungen, also habe ich mir gesagt, ich will den Augsburger Torrekord in der Bundesliga knacken. Auch das habe ich geschafft. Gott sei Dank komme ich zu vielen Chancen, das war immer schon mein großes Plus, einen Riecher vor dem Tor hatte ich auch schon immer. Jetzt gilt es, meine Chancen weiter so gut wie möglich zu nutzen und so viele Tore wie möglich zu erzielen. Für ein Team ist es wichtig zu sehen, dass die Offensiven treffen. Wenn uns das auch kommende Saison gelingt, denke ich schon, dass auch der Mannschaftserfolg wieder einen Schritt weitergeht.

Foto: © getty

LAOLA1: Der Name deines Spendenvereins lautet „Tor.Chance“. Über Tore und Chancen am Platz haben wir uns unterhalten, in deiner Karriere musstest du jedoch auch abseits des Platzes schon viele Chancen wahrnehmen, sprich viele Entscheidungen treffen. Augsburg ist mit 24 Jahren bereits dein fünfter Verein in Deutschland. Wie schwierig ist es, die richtige Intuition zu haben, wenn sich die Chance auf einen neuen Verein auftut?

Gregoritsch: Auf meiner Autogrammkarte befinden sich natürlich schon mehr Vereine als andere vielleicht jemals in ihrer Karriere haben werden. Mir ist eines wichtig: Ich will nicht bei einem Verein bleiben, wenn ich nicht hundertprozentiges Vertrauen verspüre. Bei jedem Verein hatte ich in den ein oder zwei Jahren, in denen ich dort war, hundertprozentiges Vertrauen. Am Ende der Saison hat man sich zusammengesetzt und sich gefragt: „Wirst du das in der nächsten Saison auch noch haben oder nicht?“ Beim einen oder anderen Verein war es auch der Ablösesumme geschuldet, dass ich nicht bleiben konnte, und ein Mal war der Schritt in die Bundesliga möglich, das musste ich natürlich machen. Meine Vereine waren an sich allesamt super, aber es war mir auch immer wichtig, den nächsten Schritt zu gehen und eben dieses hundertprozentige Vertrauen zu spüren, denn ich bin keiner, der sich auf die Bank setzt und sich durchbeißt, wenn sich der Verein gar nicht sicher ist, ob ich mich überhaupt durchbeißen kann. Wenn ich mich einem Konkurrenzkampf stellen durfte, habe ich ihn immer angenommen. Bis jetzt habe ich auch noch keinen meiner Vereinswechsel bereut. Ich bin glücklich, dass ich in Deutschland geblieben bin, denn es gab ja auch die Möglichkeit einer Österreich-Rückkehr. Genauso glücklich bin ich, so früh nach Deutschland gegangen zu sein. Das war für meine Persönlichkeitsentwicklung ein großer Schritt. Ich finde, ich habe meine „Tor.Chance“ bislang ganz gut genutzt. Das möchte ich natürlich in meiner Karriere weiter so belassen, vielleicht irgendwann auch bei einem Topklub spielen und dann für fünf, sechs, sieben Jahre bleiben.

"Für die folgende Floskel zahle ich gerne ins Phrasenschwein: Es geht so schnell, man kann eigentlich nie etwas planen. Aber man kann sich Ziele setzen. Und mein nächstes Ziel ist sicher, dass ich irgendwann mit einem Klub in die Champions League komme."

Michael Gregoritsch

LAOLA1: Darüber, dass du in Augsburg derzeit hundertprozentiges Vertrauen genießt, muss man vermutlich nicht diskutieren. Aber was, wenn die nächste Chance kommt?

Gregoritsch: Dann muss man sich fairerweise mit dem Verein zusammensetzen und fragen: „Seht ihr das gleich wie ich? Habt ihr dann quasi mit der Ablöse, die ihr generiert, auch eine Chance, mit der ihr glücklich seid?“ Wer weiß, ob andersherum nicht auch Augsburg auf mich zukommt und sagt: „Pass auf, wir haben ein Angebot für dich bekommen, das wir eigentlich nicht ablehnen können. Kannst du dich mit dem Verein arrangieren?“ Im Fußball ist alles möglich. Wenn ich in den ersten zehn Spielen kein Tor schieße, ist die ganze letzte Saison nichts wert. Im Moment bin ich glücklich. Wenn etwas kommt, muss man sich zusammensetzen. Und für die folgende Floskel zahle ich gerne ins Phrasenschwein: Es geht so schnell, man kann eigentlich nie etwas planen. Aber man kann sich Ziele setzen. Und mein nächstes Ziel ist sicher, dass ich irgendwann mit einem Klub in die Champions League komme.

LAOLA1: Spiele am Wochenende kennst du bestens, internationale Dienstags- und Mittwochs-Spiele fehlen noch.

Gregoritsch: Genau. Ich habe jetzt mein erstes Länderspiel von Beginn an gemacht und dabei die Hymne gehört. Sollte ich auch die Champions-League-Hymne von Beginn an hören, hätte ich ein großes Ziel erreicht. So wie es mein Ziel ist, im Nationalteam öfter von Beginn an zu spielen, möchte ich auch so oft wie möglich in der Champions League spielen. Samstag-Mittwoch-Samstag-Mittwoch ist ein Ziel für die nächsten Jahre und vielleicht sogar einmal in der Liga für ein Europacup-Spiel geschont zu werden…(lacht)

LAOLA1: Wie viel ist derzeit los bezüglich Anfragen? Ich nehme an, nach so einer Saison werden sie sich häufen.

Gregoritsch: Da muss ich ganz ehrlich sagen, Gott sei Dank habe ich einen Berater, der das selektiert und ganz genau weiß, was ich will und was meine eigentlichen Ziele sind. Planen kann man wie gesagt nichts, aber wir haben uns über Jahre hinweg Ziele gesetzt. Jetzt geht es darum, dass man selektiert, mit dem Verein spricht und zum Verein auch ehrlich ist. Das halte ich für ganz wichtig. Mein Berater hält das ganz gut fern von mir, deswegen ist es momentan ganz ruhig und ich weiß offiziell von nichts…(grinst) Nein, ernsthaft: Wenn etwas konkret wird, setzt man sich zusammen, aber davor braucht man nicht sprechen. Es wird ohnehin überall so viel geredet im Fußball.

LAOLA1: Lass uns aber noch kurz über das Nationalteam reden. Wie weh hat es getan, verletzungsbedingt den letzten Lehrgang zu verpassen?

Gregoritsch: Sehr, daran habe ich ziemlich gebissen. Eine Verletzung ist generell unangenehm, und dann habe ich auch noch die Mini-WM verpasst. Wenn man jetzt sieht, dass zwei von drei Gegnern im Viertelfinale der WM stehen, hätte man sich schon gerne mit ihnen gemessen – auch wenn man vielleicht nicht damit gerechnet hat, dass es diese beiden Mannschaften sein werden. Ich hatte mit einigen Mitspielern Kontakt, und die haben mir berichtet, wie cool das Erlebnis war. Ich freue mich auf September, wenn ich dann hoffentlich wieder dabei sein kann.

"Jetzt hoffe ich, dass es Schritt für Schritt weitergeht und ich dann vielleicht einmal derjenige bin, in dessen Fußstapfen der nächste treten soll. So wie jetzt bei Marc Janko."

Michael Gregoritsch

LAOLA1: Du hast in Luxemburg dein erstes Länderspiel-Tor erzielt. Der Konkurrenzkampf wird nicht geringer, da auch Marko Arnautovic immer öfter vorne drinnen spielt. Aber das ändert nichts an deinem Anspruch, oder?

Gregoritsch: Ich habe von meinem ersten Tag im Nationalteam an gesagt, dass es mein Ziel ist, zu spielen und nicht nur als Kadermitglied dabei zu sein, das sich zehn Tage eine schöne Zeit in Österreich macht und dann wieder zum Verein fährt. Ich will dem Nationalteam schon auch helfen. Im März habe ich Blut geleckt mit dem ersten Spiel von Beginn an und meinem ersten Tor. Jetzt hoffe ich, dass es Schritt für Schritt weitergeht und ich dann vielleicht einmal derjenige bin, in dessen Fußstapfen der nächste treten soll. So wie jetzt bei Marc Janko.

LAOLA1: Österreich hat Deutschland geschlagen. Deutschland hat dann auch bei der WM enttäuschend abgeschnitten. Du könntest Spaß haben in der Augsburger Kabine.

Gregoritsch: Schadenfreude habe ich keine. Ich verfolge die deutsche Nationalmannschaft genau, weil ich mittlerweile gegen fast alle gespielt habe. Ich kann mir vorstellen, dass es im DFB-Team einen großen Umbruch geben wird, denn einige Spieler werden in zwei Jahren nicht mehr die Jüngsten sein. Ich bin einfach gespannt, wie sich der deutsche Fußball und die Bundesliga nun verhalten, denn zuletzt gab es ja auch an der Bundesliga wegen des Abschneidens im Europacup viel Kritik. Es gab Diskussionen über die 50+1-Regel. Man muss schauen, wie sich der deutsche Fußball nun weiterentwickelt.

Textquelle: © LAOLA1.at

Sturm: Peter Zulj denkt vorerst nicht an Abschied

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare