Leicht war es für den Spielmacher nicht, seine Tiroler Heimat zu verlassen: "Mir ist der Abschied sehr schwergefallen. Innsbruck war alles für mich, ich habe immer dort gespielt, die Chance in der ersten Mannschaft bekommen. Der Abstieg tut mir persönlich immer noch weh, aber der Verein wird seinen Weg gehen."
Bei Dresden kam er gleich in den ersten beiden Runden zum Einsatz und lieferte einen Assist. Seitdem muss er sich jedoch mit der Bank zufrieden geben. "Wie der Verein mit mir plant, ist schwer zu sagen. Es kommt darauf an, wie schnell ich mich hier einlebe. Aber ich hätte den Wechsel nicht gemacht, wenn ich meine Chance in Dresden nicht sehen würde", macht sich der Youngster keine Sorgen.
"Unser Spiel ist auf Ballbesitz ausgelegt und dafür braucht unser Trainer auch solche Spieler. Wir spielen keinen typischen Zweitligafußball in Deutschland, sondern sind spielerisch ausgerichtet. Wir versuchen den Gegner zu dominieren und auszuspielen und nicht nur mit langen Bällen zu arbeiten und auf Zufälle zu hoffen", passt der Spielstil von Dynamo perfekt zu jenem von Taferner.