Harnik erklärt die Vorteile der zweiten Liga

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Nach einem schwierigen Start in die Saison fühlt sich Martin Harnik bei Hannover 96 zurück in der Spur.

"Ich kann jetzt wieder 90 Minuten spielen und treffe zurzeit auch das Tor. Macht Spaß! Es ist ja auch gerade relativ erfolgreich in Hannover", erklärt der 29-Jährige, der in den vergangenen beiden Liga-Spielen drei Mal traf, am Rande des ÖFB-Camps.

Die ersten Wochen beim neuen Arbeitgeber seien indes keine einfachen gewesen: "Ich habe wirklich gebraucht, um wieder in Form zu kommen."

Martin Harnik über seine aktuelle Situation:

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)


"Ich habe es körperlich gespürt, dass ich die Vorbereitung durch die EURO und den späten Vereinswechsel größtenteils verpasst habe. Das hatte ich in diesem Stil auch noch nie und hätte auch nicht geglaubt, dass es mir so schwer fällt. Dann sind natürlich auch immer wieder kleinere Verletzungen und Rückschläge dazugekommen", blickt Harnik zurück.

Nicht jedes Jahr die gleichen Stadien und Gegner

Trotzdem stellte der Flügelflitzer auch in jener Phase, in der er oft nur als Joker auflaufen konnte, seine Scorer-Qualitäten unter Beweis. Insgesamt hält er nach neun Zweitliga-Einsätzen bei fünf Toren und einer Vorlage. Dazu kommen drei Treffer und zwei Assists in zwei DFB-Pokal-Spielen.

Nach dem 2:2 im Derby bei Tabellenführer Eintracht Braunschweig rangiert Hannover mit fünf Punkten Rückstand auf dem vierten Platz, befindet sich also genau wie sein zweitplatzierter Ex-Klub VfB Stuttgart voll im Aufstiegsrennen.

Dem "Abstieg" in die zweite Leistungsstufe gewinnt Harnik jede Menge Positives ab: "Das Allerwichtigste ist, dass der Alltag in Hannover auf absolutem Bundesliga-Niveau ist. Wir haben ein super Stadion, klasse Trainingsbedingungen und eine Mannschaft, die Erstliga-Niveau hat. Natürlich würden wir gerne Bundesliga spielen, aber es ist auch ganz schön, mal etwas anderes zu sehen als jedes Jahr die gleichen Stadien, die gleichen Mannschaften und die gleichen Spieler. Dementsprechend ist es eine tolle Erfahrung."

Entscheidender Nachsatz: "Aber ein zweites Jahr wollen wir das natürlich nicht."

Eine ganz andere Lebensqualität

Keine Frage, der 61-fache ÖFB-Teamspieler will zurück ins Oberhaus, wenngleich der Abstecher in die zweite Liga für das Selbstvertrauen nach der schwierigen Schlussphase in Stuttgart tendenziell kein Fehler war: "Selbstverständlich ist es schöner, Spiele zu gewinnen und um den Aufstieg zu spielen als gegen den Abstieg."

Weniger Druck hätte man jedoch auch bei 96 nicht: "Wir wollen wieder hoch. Das ist eine spezielle Drucksituation. Es ist definitiv leichter, die Liga zu halten als den Aufstieg zu schaffen. Aber klar hat man ein ganz anderes Selbstbewusstsein und eine ganz andere Lebensqualität das ganze Jahr über, wenn man oben mit dabei ist, als wenn man jede Woche eine Niederlage oder einen Abstiegsplatz erklären muss."

Peter Altmann




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