Burgstaller: Als Sportler willst du vorne bleiben

Burgstaller: Als Sportler willst du vorne bleiben Foto: © getty
 

Der Lauf von Guido Burgstaller beim FC St. Pauli ist und bleibt unglaublich.

In den vergangenen Tagen bereitete der ÖFB-Legionär gleich zwei seiner Ex-Klubs Schmerzen: Nach seinem Treffer beim 3:2 in Nürnberg am Wochenende zuvor schießt der Kärntner die Hamburger am Samstagabend per Doppelpack zum 2:1-Erfolg gegen den FC Schalke 04.

Mit 14 Toren in 16 Partien hat der 32-Jährige wesentlichen Anteil an St. Paulis nunmehr fixierten Herbstmeisterschaft in der 2. deutschen Bundesliga.

"Es war ein besonderes Spiel für mich. Ich hatte eine schöne Zeit dort, habe mich wohl gefühlt. Nur das Ende war nicht so schön, wie jeder weiß. Aber ich habe die Fans immer respektiert", erklärt der Kärntner Burgstaller nach dem Spiel bei "Sky", nachdem er vor dem Duell mit Schalke kein Interview geben wollte ("Es werden ja immer die gleichen Fragen gestellt").

Fraisl lobt Burgstaller

Seine Rolle als Matchwinner gegen den Ex-Arbeitgeber möchte er nicht überbewerten: "Im Vordergrund steht immer, dass wir als Mannschaft gewonnen haben."

Aus dem Traum vom Aufstieg in die deutsche Bundesliga macht der Routinier indes kein Geheimnis: "Ich glaube, da muss man nicht groß drumherum reden. Wenn du mal vorne bist, willst du als Sportler auch vorne bleiben, das ist ganz klar. Dass es schwierig wird bis zum Schluss, ist aber auch klar. Man sieht, wie eng die zweite Liga ist. Aber wir sind auf einem guten Weg und spielen guten Fußball."

Wie gut es speziell für Burgstaller läuft, hat im Schalke-Tor mit Martin Fraisl ein Landsmann zu spüren bekommen. Was den Pauli-Goalgetter so gefährlich macht?

Fraisl: "Er spielt mit wahnsinnig viel Körperlichkeit, hat ein gutes Timing, geht gut in die Bälle und hat vor allen Dingen einen guten Torabschluss - ob mit Kopf, Fuß recht und links, oder Brust."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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