1860 München droht nach Abstieg der Zerfall

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Beim TSV 1860 München regiert nach dem Abstieg aus der 2. deutschen Bundesliga das Chaos.

Noch vor dem 0:2 im Relegations-Rückspiel gegen Regensburg trat Geschäftsführer Ian Ayre zurück, nach dem Spiel tat das auch Präsident Peter Cassalette. Der Traditionsklub ist damit aktuell führungslos.

Unklar ist auch, wie es mit Investor Hasan Ismaik weiter geht. Betonte er vor dem entscheidenden Spiel am Dienstag noch, 1860 nicht im Stich lassen zu wollen, lässt nach dem Abstieg ein klares Bekenntnis auf sich warten.

Insolvenz droht

Sollte der Investor aussteigen, droht den "Löwen" sogar die Insolvenz. Ohne die Millionen von Ismaik ist die Lizenz für die 3. Liga in Gefahr, die entsprechenden Unterlagen müssen bis Freitag eingereicht werden.

Rund 20 Millionen Euro soll der Klub laut deutschen Medien benötigen - eine Summe, die wohl nur Ismaik aufbringen kann.

Die Gehälter der Spieler für Mai sollen jedenfalls noch nicht überwiesen worden sein.

Team droht der Zerfall

Viele der Kicker werden 1860 ohnehin verlassen, nur sechs Spieler haben einen Vertrag für die 3. Liga - alle anderen können ablösefrei gehen. Der Vertrag von ÖFB-Legionär Michael Liendl läuft Ende Juni aus.

Auch der Trainer dürfte das sinkenden Schiff verlassen. Vitor Pereira verabschiedete sich nach dem Spiel gegen Regebensburg bereits, eine offizielle Bestätigung der Trennung gibt es noch nicht.

Update: Investor Ismaik meldet sich auf Facebook zu Wort:


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