Mit Klinsmann muss auch Andreas Herzog gehen

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Im Zuge der Entlassung von Jürgen Klinsmann am Montag Abend war noch nicht ganz klar, welche Auswirkungen dies auf Andreas Herzog haben würde.

Der Österreich-Export, der seit 2012 an der Seite des Deutschen als Co-Trainers arbeitete, muss ebenfalls den US-Verband verlassen.

Herzog war zwischenzeitlich auch für die U23, mit der er die Qualifikation für Olympia 2016, verpasste, zuständig.

Wie es mit ihm weitergeht, ist offen. Sein Name fällt immer wieder bei Rapids Sportdirektoren-Suche.

Bei den Hütteldorfern wurde der mittlerweile 48 Jährige schon als Trainer-Nachfolger für Mike Büskens ins Spiel gebracht, schlussendlich fiel die Entscheidung jedoch auf Damir Canadi.

Auf der Suche nach einem Geschäftsführer Sport lässt sich Rapid hingegen Zeit. Herzogs Aus im US-Nationalteam könnte dem Klub durchaus in die Karten spielen.

"Es waren fünf wunderschöne Jahre"

Herzog und Klinsmann wurde der schlechte Start in die entscheidende WM-Qualifikationsphase mit Niederlagen gegen Mexiko und Costa Rica zum Verhängnis. Dennoch zog Herzog ein positives Resümee seiner Zeit beim US-Team.

"Ich bin nicht sauer oder böse. Es waren fünf wunderschöne Jahre. Ich danke Klinsmann und dem US-Verband, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, diesen Job auszuüben", erklärte der Wiener.



Als Highlight nannte der Ende 2011 zum US-Team gestoßene Herzog den Gold-Cup-Sieg 2013, den WM-Achtelfinal-Einzug 2014 und die Teilnahme im Semifinale der Copa America im vergangenen Sommer. "Ich habe in dieser Zeit viel gelernt und mich als Persönlichkeit weiterentwickelt."

Noch keine Kontakte zu Rapid

Der Vertrag von Herzog wurde nach der WM 2014 bis Sommer 2018 verlängert, nun steht eine vorzeitige Auflösung des Kontrakts an.

Damit ist der 46-Jährige, der vor seiner Tätigkeit in den USA beim ÖFB als Teamchef-Assistent und U21-Nationalcoach fungierte, frei für neue Aufgaben - etwa für den vakanten Posten des Rapid-Sportdirektors.

Allerdings betonte Herzog, es habe bisher keine Kontakte zu den Hütteldorfern gegeben. "Was meine berufliche Zukunft betrifft, habe ich keine Eile und lasse alles auf mich zukommen."

Für ihn sei künftig sowohl eine Tätigkeit als Sportdirektor als auch als Trainer denkbar.

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Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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