Europa League: Salzburg mit Gala ins Achtelfinale

Europa League: Salzburg mit Gala ins Achtelfinale Foto: © GEPA
 

Der FC Red Bull Salzburg zieht mit einem souveränen 4:0-Heimsieg gegen den FC Brügge ins Achtelfinale der UEFA Europa League ein und macht somit die 1:2-Niederlage aus dem Hinspiel wett.

Die "Bullen" beginnen druckvoll, aber nicht unbedingt glücklich. Denn Munas Dabbur vergibt in Minute 12 mit einem schwachen Versuch einen Elfmeter.

Davon lässt sich der österreichische Serienmeister jedoch nicht beirren. Xaver Schlager bringt Salzburg in Minute 17 per Traumtor in Führung, sein Schuss aus rund 20 Metern landet genau im Kreuzeck.

Patson Daka (29., 43.) sorgt bereits vor der Pause für klare Verhältnisse. Dabbur (94.) sorgt nach einem Konter für den Schlusspunkt.

Nach dem Seitenwechsel verwalten die Mozartstädter ihren Vorsprung gekonnt. Die Auslosung für das Achtelfinale steigt am Freitag, 22. Februar, um 13 Uhr.

Rose beweist gutes Händchen

Der Israeli war vor 24.717 Zuschauern zu Beginn der Partie mit einem schwach geschossenen Foulelfmeter an Brügges Torhüter Ethan Horvath (11.) gescheitert.

Ein Fauxpas, der keine Auswirkungen haben sollte. Die Mannschaft von Trainer Marco Rose untermauerte mit einer starken Vorstellung einmal mehr ihre Heimstärke. 17 Heimspiele auf europäischer Ebene ist Salzburg ungeschlagen und gewann davon 13. Einziger Wermutstropfen für die "Bullen":

Mit Marin Pongracic und Zlatko Junuzovic mussten im Finish zwei Akteure mit Muskelblessuren im Oberschenkel verletzt vom Feld. Die Auslosung des Achtelfinales findet am Freitag (13.00 Uhr) in Nyon statt.

Rose bewies mit der Hereinnahme von Daka anstelle des verletzten Fredrik Gulbrandsen ein goldenes Händchen. Der 20-jährige Angreifer aus Sambia wusste von Beginn an zu gefallen und holte nach einigen guten Aktionen nach nur zehn Minuten einen Elfer heraus. Horvath brachte Daka im Strafraum zu Fall, den fälligen Strafstoß vergab Dabbur aber mit einem viel zu locker und unplatziert getretenen Versuch.

Traumtor von Schlager

Brügge versteckte sich nicht. Belgiens aus der Champions League umgestiegener Meister attackierte früh und verschanzte sich keineswegs. Emmanuel Bonaventure Dennis zog nach einer Viertelstunde gefährlich in den Salzburger Strafraum, Stefan Lainer blockte dessen Schuss jedoch rechtzeitig.

Die nächste Aktion sollte Salzburgs Führung nach sich ziehen. Zunächst riss ein weiter Ball die Brügge-Defensive auf, einen schlampiger Pass im Abwehrverhalten fing Wolf ab, Schlager vollendete mit einem leicht abgefälschten Schuss aus über 20 Metern.

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Salzburg spielte munter weiter und setzte Brügge weiter unter Druck. Daka besorgte noch vor der Pause die vorentscheidenden Tore. Zunächst setzte ihn der aufgerückte Marin Pongracic ideal in Szene, Daka düpierte Horvath mit einem Lupfer.

Kurz vor der Pause fand Schlager den Youth-League-Sieger von 2017 dann im Strafraum und Daka vollendete mit einem platzierten Flachschuss.

Schlusspunkt von Dabbur

Brügge hatte bei 0:2 die Chance auf ein Comeback. Topstürmer Wesley war vor dem leeren Salzburger Tor aber überrascht, dass der Ball zu ihm kam (33.). Das Team des kroatischen Trainers Ivan Leko benötigte nach Seitenwechsel zwei Tore, um die Wende noch zu schaffen.

Brügge begann auch druckvoll, Wesley scheiterte knapp (53.). Salzburg ließ sich von den Gästen im Unterschied zum Hinspiel jedoch nicht mehr in Bedrängnis bringen.

Daka fand nach einem Antritt des eingewechselten Takumi Minamino noch die Chance auf seinen dritten Treffer vor (73.). Erst in der Nachspielzeit war Alexander Walke bei einem Kopfball richtig gefordert, lenkte diesen an die Stange.

Dabbur setzte schließlich mit seinem siebenten Tor im laufenden Bewerb noch den Schlusspunkt.

Textquelle: © APA/LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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