Rapid-Kapitän Schwab: "Dürfen jetzt nicht jammern"

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Stefan Schwab hat erst kürzlich in der "Keine-Einheit"-Causa seine Meinung bei LAOLA1 kundgetan.

Nach dem neuerlichen Rückschlag durch das 1:1 gegen Altach wendet sich der Rapid-Kapitän via "Facebook" an die Fan-Gemeinde und verspricht Besserung.

"Es ist verständlich und legitim, wenn die Emotionen bei allen Beteiligten einmal hochgehen. Wir dürfen jetzt nicht jammern und alles schlecht reden, sondern müssen alle gemeinsam noch ein paar Prozent drauflegen, um das Blatt wieder zu wenden!"

"Spielerisch muss ganz klar mehr kommen von uns"

Die jüngsten Ergebnisse decken sich laut der Meinung des Mittelfeld-Strategen nicht mit den Ansprüchen "von allen (Spielern, Betreuerteam, Sportdirektor, Fans)".

Mit dem Europa-League-Gruppenspiel gegen US Sassuolo wartet am Donnerstag im Allianz-Stadion ein schwerer Brocken auf die Hütteldorfer. Ob ausgerechnet gegen die Italiener die Wende eingeleitet wird?

Fakt ist, dass Rapid zuletzt vor allem spielerisch zu unflexibel, langsam und ideenlos agierte. Das ist auch mit die Meinung des Ersatzkapitäns, der während der verletzungsbedingten Abwesenheit von Steffen Hofmann die Schleife trägt.

Im Europacup sowie im anstehenden Derby gilt es daran zu arbeiten. "Hier wird es wichtig sein, dass spielerisch ganz klar mehr kommen muss von uns", gibt Schwab offen und ehrlich zu und versucht die Fans wieder ins Boot zu holen.


Hier könnt ihr Schwabs Facebook-Posting nachlesen:
(Text wird unter dem Posting fortgesetzt)


Italien-Liebe dank Freundin und del Piero

Auf das Duell mit den Italienern freut sich Schwab besonders. Mit "Bella Italia" hat der 26-Jähige eine ganz besondere Verbindung.

Als Kind verbrachte der Saalfeldner den Urlaub oft mit der Familie im Nachbarland, auch vom Fußball her hatte er immer schon ein Faible für Italien.

Im "Kurier" verrät Schwab auch seinen damaligen Lieblingsspieler: "Das war Alessandro del Piero. Ein richtig geiler Fußballer."

Die Leidenschaft hat er bis heute nicht verloren. Auch dank seiner Freundin, deren Mutter aus Italien stammt, dort eine große Familie hat und auch beruflich immer wieder dort zu tun hat.

"Sassuolo ist schlagbar"

Wenn es geht, kommt Schwab mit, was ihm innerhalb des Teams den Spitznamen "Schwabello" eingebracht hat. Deshalb liebäugelt Rapids Nummer acht schon seit Jahren mit einem Wechsel in die Serie A.

Sprachlich kann er sich zumindest schon verständigen. "Mein Italienisch ist nicht gut, aber okay. Es reicht, um mit dem Kapitän von Sassuolo ein paar Worte zu wechseln."

Für ihn ist Sassuolo aber "kein typisch italienisches Team", da mit vielen jungen Spielern der Offensivfußball forciert wird. "Aber sie sind schlagbar, das hat Genk in unserer Gruppe vorgezeigt."

Um neuerlich ein Wörtchen um den Aufstieg mitzureden muss ein Heimsieg her. Auch, um die prekäre Situation bei den Hütteldorfern zumindest ein bisschen zu entschärfen.

Geht diese Woche nämlich etwas schief, könnte es bei den Grün-Weißen ganz ungemütlich werden.


LAOLA1-Dreierkette: Wer fliegt als Erstes?


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