Rapid-Co Nastl: "Hoffe, Didis TV geht noch"

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Manfred Nastl durfte seinen ersten Sieg als Chef auf der Trainerbank des SK Rapid feiern.

Das Debüt ging mit dem 3:4 in Ried noch in die Hose, gegen Dundalk durfte der sonst in der zweiten Reihe stehende Co-Trainer über einen 3:1-Auswärtssieg (Spielbericht>>>) und weiter bestehende Aufstiegschancen jubeln.

Nach dem Abpfiff kündigte Nastl an, dass es eines der ersten Dinge sein werde, Kühbauer telefonisch zu erreichen. Erleichterung war ihm bei "Puls 4" durchaus anzumerken. "Heute wird es schon ein angenehmes Gespräch."

Sicher angenehmer als nach der ersten Bundesliga-Saisonniederlage im Innviertel. Trotzdem wird es einiges zu besprechen geben. Denn abseits vom Ergebnis sorgten dumme Fehler für mehr Spannung als notwendig.

Vor allem der Patzer von Mateo Barac, der im Strafraum zum Dribbeln begann, sich den Ball abluchsen ließ und dadurch ein Elfer-Foul beging, war danach Gesprächsthema Nummer eins. Wie der emotionale Kühbauer diesen Aussetzer daheim wahrgenommen hat, kann sich Nastl vorstellen.

"Ich denke, dass er da sehr laut zu Hause war. Ich hoffe, der Fernseher geht noch", scherzt Nastl über seinen langjährigen Vorgesetzten und Freund.

Generell fasst der Ersatzmann zusammen: "Wir haben größtenteils das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben und haben drei schöne Tore geschossen. Für meinen Geschmack waren wir in der zweiten Halbzeit aber zu wenig zielstrebig nach vorne, weil sonst hätte das eine oder andere noch folgen können."


Textquelle: © LAOLA1.at

Rapid-Traumtore und dumme Fehler: "Jetzt ist alles drin"

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