Noten! Einzelkritik zu ZSKA Moskau gegen WAC

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Der Wolfsberger AC schreibt ein weiteres traumhaftes Kapitel in seinem Europacup-Märchen.

Mit ZSKA Moskau bezwingen die Lavanttaler in der Europa League ein Top-Team dank eines extrem souveränen Auftritts mit 1:0 (Spielbericht>>>). Die Kärntner überzeugen dabei mit einer vor allem in der Defensive fabelhaften Leistung und einem Traumtor.

LAOLA1 analysiert die Leistung aller WAC-Akteure und verteilt Noten (1=Sehr Gut, 2=Gut, 3=Befriedigend, 4=Genügend, 5=Nicht Genügend).

Einverstanden oder nicht? Dann benotet den WAC in den Kommentaren selbst. Das sind die Noten für die WAC-Kicker bei ZSKA Moskau:

Alexander Kofler - 90 Minuten, Gelb - Note: 2

Wenn der Routinier, der nach ein paar Spielen Pause zurück in den WAC-Kasten kam, gebraucht wurde, war er da. Allzu oft wurden Koflers Künste wegen der unfassbaren Leistung seiner Viererkette vor ihm aber ohnehin nicht benötigt. Seine beste Parade packte er gegen den eingewechselten Bistrovic aus. In der Nachspielzeit sah er für Zeitspiel Gelb.

Michael Novak - 90 Minuten - Note: 1

Der Rechtsverteidiger hatte seine Seite zu jedem Zeitpunkt im Griff und ließ kaum gefährliche Bälle von rechts herein. Wenn es ging, schaltete sich Novak auch offensiv ein. Herausstechend war aber Novaks Defensiv-Leistung.

Dominik Baumgartner – 90 Minuten, Gelb - Note: 1

Der 24-Jährige räumte alles ab, steckte einiges ein und unterstrich seine Rolle als Abwehrchef. Viel besser kann man eine Viererkette nicht dirigieren. Er war einer der Hauptverantwortlichen, warum ZSKA über 90 Minuten zu keiner einzigen ernsthaften Torchance kam.

Luka Lochosvili - 90 Minuten - Note: 1

Wieder ein extrem stabiles und unfassbar souveränes Spiel des Georgiers, der sich beim WAC langsam für höhere Aufgaben empfiehlt. Lochoshvili spielte den linken Innenverteidiger trocken herunter, am baumlangen Verteidiger gab es kein Vorbeikommen.

Jonathan Scherzer - 90 Minuten - Note: 1

Was für eine Antwort auf den rabenschwarzen Tag, den der Linksverteidiger letzte Woche daheim gegen Dinamo erwischte. Scherzer hatte mit Vlasic den mit Abstand besten Moskowiten zu verteidigen und machte dies, soweit dies bei der Klasse des Kroaten möglich ist, richtig gut. Auch offensiv zeigte der Linksverteidiger seine Qualitäten, beim Stangenschuss von Peretz bediente er den Israeli perfekt per Doppelpass.

Mario Leitgeb - 90 Minuten - Note: 1

Ebenfalls kräftig an der Wahnsinns-Abwehrleistung seiner Mannschaft war Leitgeb beteiligt. Viel besser kann man einen Sechser nicht spielen, er stoppte immer wieder russische Vorstöße, schloss alle Lücken und war die ideale Verbindungsstelle zwischen Defensive und Offensive.

Matthäus Taferner - bis zur 61. Minute - Note: 2

Gut, dass der Youngster nach seiner Gelb-Roten wieder zurück ist. Mit seiner tollen Laufarbeit und seiner extrem lästigen Spielweise bildet der 19-Jährige mittlerweile ein Herzstück des WAC-Erfolgs. Gegen den Ball agierte Taferner wie immer top, mit dem Ball ging ihm bis auf ein paar gute Dribblings nicht ganz so viel auf.

Sven Sprangler - bis zur 82. Minute - Note: 2

Seine Startelf-Nominierung anstatt von Wernitznig war etwas überraschend. Der 25-Jährige verpasste den Großteil der bisherigen Saison verletzungsbedingt, in Moskau war er aber voll da. Auch er überzeugte mit einer starken Laufleistung und machte vor allem in der Rückwärtsbewegung viele richtige Entscheidungen.

Michael Liendl - bis zur 82. Minute - Note: 2

Der WAC-Spielmacher wird in jeder Offensiv-Aktion gesucht, das haben auch die Moskowiter mitbekommen, ausschalten konnten sie den 35-Jährigen aber dennoch nicht. Immer wieder leitete Liendl Angriffe mit schönen Bällen in die Spitze ein, unter anderem auch die Großchance von Vizinger in Minute 27. Selbst gefährlich werden konnte der Linksfuß diesmal nicht.

Dario Vizinger - bis zur 70. Minute - Note: 1

Ein recht viel schöneres Premieren-Tor in einem Europacup-Hauptbewerb kann man nicht erzielen. Sein traumhafter Lattenpendler brachte den WAC auf Kurs und den Kärntnern schlussendlich auch den Sieg ein. Auch sonst hatte der schnelle Kroate viele starke Aktionen dabei, einen Sitzer ließ er allerdings aus.

Eliel Peretz - 90 Minuten, Gelb - Note: 1

Ein viel besseres Spiel kann man als Offensivspieler nicht abliefern, ohne einen Scorer zu sammeln. Mit seinen Dribblings sorgte der Israeli immer wieder für viel Gefahr. Schade, dass sich der technisch hochveranlagte Kicker weder für seinen Sololauf samt Stangenschuss noch für seinen tollen Schlenzer nach der Pause mit einem Tor belohnen konnte.

Kai Stratznig - ab der 61. Minute - Note: 2

Es zeichnet den 18-Jährigen aus, dass Ferdinand Feldhofer ihn nach einer guten Stunde einwechselte, um für mehr Stabilität im Mittelfeld zu sorgen. Diese Anforderung erfüllte Stratznig auch, bei seiner einzigen Offensivaktion gelang ihm der Querpass auf den freien Peretz leider nicht.

Dejan Joveljic - ab der 71. Minute - zu kurz eingesetzt

Christopher Wernitznig - ab der 82. Minuten - zu kurz eingesetzt

Nemanja Rnic - ab der 82. Minute - zu kurz eingesetzt

Textquelle: © LAOLA1.at

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