"Müssen dasselbe Spiel wie in Wien machen"

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Realistisch, aber nicht mutlos zeigt sich Rapid-Coach Didi Kühbauer am Dienstag bei einer Pressekonferenz vor dem Europa-League-Rückspiel im Sechzehntelfinale bei Inter Mailand (Do., 21 Uhr im LIVE-Ticker und bei Puls 4).

"Wir wollen in Mailand so spielen, dass wir das Ummögliche möglich machen können", sagt der Burgenländer über die nach der im Hinspiel erlittenen 0:1-Heimniederlage schwierige Ausgangsposition der Hütteldorfer.

Der 5:2-Cup-Erfolg über Hartberg sei zwar gut fürs Selbstvertrauen gewesen, man werde gegen Inter deshalb aber sicherlich nicht so offensiv auftreten wie am Sonntag.

"Wir müssen dassselbe Spiel wie in Wien machen. Vielleicht etwas mutiger, aber genauso gut verteidigen."

In Wien agierte Rapid sehr defensiv, ließ kaum Chancen der favorisierten Italiener zu, war aber selbst vor allem in der ersten Halbzeit offensiv kaum vorhanden.

Am Ende entschied ein von Youngster Thurnwald verschuldeter unglücklicher Elfmeter zu Gunsten der Mailänder, die im berühmten San-Siro-Stadion (Der Mythos San Siro) nun als klarer Favorit auf den Aufstieg gelten.

"Dort zu spielen ist etwas Besonderes"

"Dort zu spielen ist etwas Besonderes", freut sich Torhüter Richard Strebinger, der am Donnerstag seinen bereits 20. Europacup-Einsatz für die Hütteldorfer bestreiten wird.

"Die Inter-Spieler haben eine hohe indivdiuelle Klasse und auch das gewisse Etwas. Das können wir aber als Team auffangen. Das haben wir schon am Donnerstag gezeigt, als Inter nicht zu so vielen Chancen gekommen ist. Im Endeffekt sind sie auch nur elf Menschen und schlagbar", gibt sich der in dieser Saison so stark agierende Schlussmann zuversichtlich.

Taktisch erwartet Strebinger im Vergleich zum Hinspiel keine großen Veränderungen: "Inter wird wieder viel über außen kommen und viele Flanken schlagen. Das war schon in Wien so. Darauf werden wir uns vorbereiten. Das hat schon in Wien gut funktioniert."

Kein Geheimplan von Kühbauer

Den großen Geheimplan hat Kühbauer nicht in der Tasche: "Überraschen werden wir sie nicht können. Sie haben uns bereits in Wien wahr und ernst genommen. Sie waren über jeden unserer Spieler gut informiert."

"Wir müssen von Beginn an etwas mutiger auftreten. Wenn wir zuviel riskieren, kann das Spiel aber erledigt sein, bevor wir überhaupt begonnen haben", warnt Kühbauer vor zuviel Tatendrang seiner Truppe.

In die Hände spielen könnte Rapid die klare Außenseiterrolle: "Wir haben ein schweres Auswärtsspiel und können nur überraschen. Die Öffentlichkeit setzt sicherlich nicht mehr großartig auf uns. Deshalb wollen wir aber auch alle Kräfte bündeln, um diese kleine Restchance vielleicht doch noch nutzen zu können. Wir brauchen aber natürlich auch eine Topleistung, weil Inter sonst einfach zu gut ist."

Das sieht auch Strebinger so: "Inter ist Favorit – das ist jedem klar. Aber wir fliegen jetzt nicht wegen dem guten italienischen Essen hin. Es ist nicht unmöglich, dass wir eine Überraschung schaffen."

Textquelle: © LAOLA1.at

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