-
Kühbauer zu Gladbach? I FAQ #Ansakonferenz
Ansakonferenz -
VAR-Panne: Was war da in Graz los?
Ansakonferenz -
Stromausfall: LASK & VAR gehen K.O.
Ansakonferenz -
So (un)spektakulär war Österreichs Deadline Day
Ansakonferenz -
Elfer für Rapid: Zu hart entschieden?
Ansakonferenz -
Alle gegen den LASK?
Ansakonferenz -
Geldregen: So viel winkt Österreichs Eurofightern
Ansakonferenz -
No Kiteishvili, no party?
Ansakonferenz -
Sturm/Altach: Der Fall Massombo
Ansakonferenz -
Rapid oder LASK? Wer fährt den Hypetrain?
Ansakonferenz
NEWS
Kainz über Sturm-Remis: "Feiern würde ich es nicht"
Mit einem 0:0 gegen Stade Rennes gelang dem SK Sturm Graz ein durchaus guter Auftakt in der Europa League. Der Klassenunterschied war unübersehbar.
"Feiern würde ich es nicht", meint Florian Kainz nach Sturms 0:0 zum Europa-League-Auftakt gegen Stade Rennes.
Gegen das favorisierte französische Topteam bewiesen die Grazer über 90 Minuten hinweg Kampfgeist und Wille. Es sei durchaus "ein guter Start in die Ligaphase", so Kainz in der Matchanalyse bei CANAL+.
In Anbetracht der Schlussoffensive der Ingolitsch-Elf fügt er hinzu: "Hinten raus kann man fast sagen: Schade, dass man nicht den ein oder anderen Standard oder die Umschaltsituation ausgenutzt hat und so noch den Siegestreffer erzielt hat. Aber gegen so ein tolles Team einen Punkt zu holen, ist schon ein guter Start."
"Dann hat man plötzlich diesen Sturm-Geist gesehen"
Vor allem in Halbzeit eins sei der Fokus des österreichischen Klubs auf der Defensive gelegen, so gelang es, die Null über 90 Minuten hinweg zu halten.
Gerade gegen Ende der zweiten Halbzeit kamen aber auch die Grazer zu Torchancen. "Doch dann hat man plötzlich diesen Sturm-Geist gesehen. Sie haben durch die Einwechslungen noch einen richtigen Schwung reinbekommen. Hinten raus war es dann wirklich fantastisch. Da hat man gespürt, dass da was drin sein könnte", so Experte Johannes Ertl.
Einer der auffälligsten Akteure der Sturm-Defensive: Jakob Hödl. Nicht nur mit seinem aberkannten Tor in der ersten Halbzeit trat der Youngster in Erscheinung, immer wieder war der 19-Jährige um Gefahr im Strafraum der Franzosen bemüht.
"Er gibt auch sehr viel her ..."
Ertl lobt: "JP spielt heute auf seiner Position, die ihm guttut. Er musste zuletzt häufig defensiv arbeiten. Du merkst es, wenn du ihn anspielst, er macht was mit dem Ball. Und er gibt auch sehr viel her aufgrund seiner Persönlichkeit: wie er sich bewegt, wie frech er agiert. Heute ist er zu zwei guten Chancen gekommen."
Er spricht auch ein weiteres, junges Talent in den Reihen der Steirer an: Luca Weinhandl. Der erst 17-jährige Mittelfeldspieler absolvierte die volle Spieldistanz und konnte durchaus aufzeigen.
"Er ist gerade in der Phase, wo er sich etabliert und er Erfahrungswerte sammelt. Und dann kommt der Punkt, wo er vielleicht ein gesetzter Mittelfeldspieler ist, ohne Diskussion. Dann kann er diesen nächsten Schritt machen. Er ist im perfekten Umfeld hier, um als Persönlichkeit zu wachsen. Solche jungen Spieler darfst du nicht verheizen. Es kommt von außen viel Druck", so Ertl.
Für Weinhandl, Hödl und Co. wartet in der Europa League mit dem AFC Bournemouth (auswärts, 15. Oktober, 21 Uhr im LIVE-Ticker >>>) bereits das nächste Topduell.