Daniil Khudyakov
90 Minuten
Wenn er gebraucht wurde, war er zur Stelle. Der Russe erwies sich als verlässlichster Akteur der Sturm-Elf.
Parierte bereits bei der Top-Chance von Lepaul in Hälfte eins stark und glänzte in der 60. Minute mit einer Weltklasse-Doppelparade gegen Lepaul und Blas. Entscheidend am Punktgewinn beteiligt.
Albert Vallci
bis zur 45. Minute
Auf seiner rechten Seite herrschte in Hälfte eins durch Al Tamari Dauerbetrieb. Konnte im Zusammenspiel mit Heil die Hereingaben des Gegners zu selten unterbinden.
Leistete sich in der Anfangsphase einen unnötigen Ballverlust, der beinahe bestraft worden wäre. War dafür bei einem Fehler von Heil aufmerksam zur Stelle. Musste zur Halbzeit verletzungsbedingt für Malic Platz machen.
Joshua Quarshie
90 Minuten
Der Stärkste in der Dreierkette. Im Zentrum verlässlich und über weite Strecken fehlerfrei. Leistete sich im Spielaufbau lediglich einen Fehlpass und verlor vor der Top-Chance in der 30. Minute seinen Gegenspieler aus den Augen.
Paul Koller
90 Minuten, Gelb
Insgesamt eine gute Vorstellung des 24-jährigen Österreichers. Verlor das entscheidende Kopfballduell vor dem vom VAR aberkannten Führungstreffer, wurde dafür aber nicht bestraft.
Zog auch in der Folge in wichtigen Zweikämpfen ein- oder zweimal den Kürzeren. Hatte auf der anderen Seite Pech, dass sein eigener Treffer nicht zählte.
Luis Balbo
bis zur 81. Minute, Gelb
Offensiv unauffällig, defensiv dafür verlässlich. Für sein erstes Europacup-Spiel konnte sich der Auftritt absolut sehen lassen. Soll es in den kommenden Partien aber auch mit Toren klappen, braucht es über die linke Seite deutlich mehr Offensivdrang.
Jürgen Heil
90 Minuten
In seinem (ebenfalls) ersten Europacup-Spiel sehr auffällig auf der rechten Seite. Zeigte viel Drang nach vorne und ging mit ordentlich Biss in die Zweikämpfe.
Er hatte besonders in Hälfte eins Probleme mit seinem schnellen Gegenspieler und leistete sich einen Fehler beim Klären, blieb ansonsten aber souverän. Mit der Hereinnahme von Malic bekam er die rechte Seite bzw. seinen Gegenspieler besser in den Griff.
Knapp am 2er vorbeigeschrammt.
Luca Weinhandl
90 Minuten,
Erst 17 Jahre alt, spielte aber keineswegs wie ein 17-Jähriger. Strahlte viel Ruhe am Ball aus, überzeugte im Zweikampf und setzte im Zentrum wichtige Akzente. Ein Abschluss in der 38. Minute zählte zu den gefährlichsten Aktionen der ersten Halbzeit. Erledigte seine Aufgabe insgesamt sehr souverän und abgeklärt.
Valmir Matoshi
bis zur 81. Minute
Auch mit einer soliden Vorstellung vor den Augen seines Nationaltrainers Franco Foda. Nicht so stark wie Weinhandl, dennoch ein verlässlicher Teil der Mannschaft.
Gizo Mamageishvili
bis zur 61. Minute
Ähnlich wie Beganovic mit viel Laufarbeit, aber wenig Output. Bereitete die Top-Chance von Hödl vor, war darüber hinaus offensiv aber kaum zu sehen.
Jacob Peter Hödl
90 Minuten
Quasi der einzige Sturm-Spieler, der wirklich Gefahr ausstrahlte. War in den Anfangsminuten sofort einer der Aktivposten in der Offensive, tauchte danach aber etwas ab. Hatte in der 58. Minute die beste Chance des Spiels, als er sich stark eindrehte, den Abschluss aber etwas zu zentral setzte. Wurde auch in der 68. Minute mit einem Fernschuss gefährlich.
Belmin Beganovic
bis zur 61. Minute
Der Stürmer hing letzten Endes viel in der Luft. Auch wenn er viel probierte und die Räume gut besetzte, strahlte er kaum Torgefahr aus. Ein technischer Fehler im Aufbau führte zudem zu einem Konter.
Sein Nachfolger Diakite sorgte für deutlich mehr Betrieb. Konnte sich mit seinem Auftritt nicht unbedingt für weitere Einsätze empfehlen.
Arjan Malic
ab der 46. Minute
Mit seiner Hereinnahme wurde es über die rechte Defensivseite deutlich ruhiger. Erledigte auf der für ihn ungewohnten Position einen soliden Job.
Oumar Diakite
ab der 61. Minute
Sicherte Bälle, sorgte für mehr Betrieb und insgesamt stark. Auch ein Grund, dass Sturm in den Schlussminuten immer wieder gefährlich wurde. Gab der Offensive richtig viel und wird in den nächsten Wochen noch ein wichtiger Faktor sein.
Filip Rozga
ab der 61. Minute
Deutlich aktiver als sein Vorgänger Mamageishvili. Probierte viel, auch wenn ihm nicht alles gelang. Stark war sein Pass auf Seidl vor dessen Top-Chance.
Jon Gorenc Stankovic
ab der 81. Minute, Gelb
Kam in den Schlussminuten, um die Defensive abzusichern, und erfüllte seine Aufgabe. Holte sich in der Rückwärtsbewegung eine wichtige Gelbe Karte ab. Für eine Bewertung zu kurz im Einsatz.
Simon Seidl
ab der 81. Minute
Kam in die Partie und hatte in der 83. Minute sofort eine Top-Chance. Belebte die zuvor unauffällige linke Seite deutlich. Für eine Bewertung dennoch zu kurz eingesetzt.