Eintracht Frankfurt droht Fan-Ausschluss

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Eintracht Frankfurt droht nach dem 1:0-Sieg gegen Inter und dem Erreichen des Europa-League-Viertelfinals Ärger.

Von den knapp 15.000 deutschen Fans, die das Spiel live im Mailänder Stadion verfolgten, zündeten einige Anhänger in der Schlussphase des Spiels Pyrotechnik. Eine Leuchtrakete landete in einem Inter-Fanblock, eine weitere nach Schlusspfiff auf dem Rasen.

Bereits in der Gruppenphase gegen Lazio gab es einen ähnlichen Vorfall, woraufhin die UEFA Frankfurt mit einem Zuschauer-Ausschluss auf Bewährung und einer Geldstrafe von 80.000 Euro bestrafte.

Die Dauer der Bewährung ist auf zwei Jahre festgelegt, diese könnte nun greifen.

Ärger über Fans: "Ein No-Go"

"Es ist ein No-Go. Wir wissen, dass wir vorbestraft sind", sagt Eintracht-Keeper Kevin Trapp über den Pyrotechnik-Vorfall.

"Wir betonen immer, dass wir die Fans brauchen, besonders auswärts. Das hat uns auch heute wieder geholfen. Aber es ist einfach schade, dass es manche nicht verstehen. Wenn 15.000 hierher mitreisen und sich auf ein Spiel freuen und Einzelne es kaputt machen, dann ist das einfach Schwachsinn. Dafür habe ich kein Verständnis."

"Können auch die ganz großen Teams ärgern"

Abseits vom Ärger über die unbelehrbaren Anhänger schweben die Frankfurter nach dem Aufstieg ins Viertelfinale auf Wolke sieben.

"Es ist ein unglaublich gutes Gefühl. Wir sind stolz und froh, dass wir es geschafft haben. Wenn wir so als Team weitermachen, können wir auch die ganz großen Teams ärgern", sagt Sebastian Rode.

Co-Trainer Christian Peintinger, der das Team anstelle des gesperrten Adi Hütter betreute, meint: "Wenn man beide Partien betrachtet, sind wir verdient weitergekommen. Ich bin stolz auf die tolle Leistung der Mannschaft. Wir haben unglaublich viel Leidenschaft und Hingabe gezeigt."

Auch Sportdirektor Hüber spricht seiner Mannschaft ein Lob aus: "Vor dieser Leistung kann man nur den Hut ziehen. Wie die Mannschaft heute aufgetreten ist, mit welchem Willen sie das Ding gewinnen wollte. Ich bin wirklich beeindruckt. Wir haben schon im Hinspiel im zweiten Durchgang gemerkt, dass wir sie packen können. Und genau mit diesem Selbstbewusstsein sind sie in das Spiel gegangen. Jetzt hoffen wir, dass wir ein schönes Los bekommen."

Textquelle: © LAOLA1.at

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