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Ingolitsch vor EL-Auftakt: "Haben unglaublich spannendes Team"

72 Stunden nach dem Statement gegen den LASK geht es für Sturm in der Europa League weiter. Ingolitsch lobt im Vorfeld die Neuzugänge und kritisiert die Liga.

Ingolitsch vor EL-Auftakt: "Haben unglaublich spannendes Team" Foto: © IMAGO / STEINSIEK.CH

Auftakt in den Europacup-Herbst für den SK Sturm Graz!

Der Vizemeister der ADMIRAL Bundesliga empfängt am Mittwoch (ab 21 Uhr im LIVE-Ticker >>>) den französischen Klub Stade Rennes in Graz-Liebenau.

Nur knapp 72 Stunden nach dem wichtigen 2:1-Heimsieg im Topspiel gegen den LASK will die Elf von Trainer Fabio Ingolitsch den Schwung auch in die UEFA Europa League mitnehmen.

Kritik gab es im Vorfeld, trotz des positiven Ergebnisses, jedoch über die Ansetzung der Liga-Partie vom Wochenende. Während Rennes bereits am Freitag ihr Ligaspiel absolvierte, musste Sturm am Sonntagabend ran.

Ingolitsch appelliert an die Liga

Ingolitsch appelliert an die Liga
Gegen Rennes soll der 12. Mann auch wieder zum Faktor werden.
Foto: ©GEPA

"Ich will nicht jammern, aber es ist ein Faktum, dass die französische Liga mithilft, dass Rennes am Mittwoch maximal frisch ist. Bei uns ist es so, dass die Liga uns das Topspiel am Sonntag reindrückt", so der Cheftrainer der Grazer.

Zeit für die nötige Vorbereitung auf den Gegner blieb da nicht viel. Am Montag wurde regeneriert, am Dienstag fand dann bereits das Abschlusstraining statt.

"So ist die Vorbereitung ausschließlich Video-Analyse. Da würde ich mir schon wünschen, dass wir in Österreich zusammenhalten und die Bundesliga sowie die TV-Anbieter so flexibel sind, dass wir uns da gegenseitig unterstützen und vielleicht einmal auch irgendwas auf einen Tag nach vorne oder nach hinten bewegen könnten", schickte Ingolitsch einen Appell.

Selbstvertrauen gesammelt

Nichtsdestotrotz kann Sturm mit einer großen Menge an Selbstvertrauen in das schwere Heimspiel gehen. Am Sonntag fügte man Doublesieger LASK die erste nationale Niederlage der Saison zu.

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Einer der Hauptgründe für den Erfolg ist die gewonnene Breite im Kader, die jetzt im Europacup-Herbst zum Schlüssel werden kann.

Sportchef Michael Parensen hat im Sommer-Transferfenster zehn Neuzugänge nach Graz gelotst und dabei nicht nur Quantität, sondern auch Qualität dem Kader hinzugefügt.

Dafür gab es auch Lob vom Trainer: "Ich bin super zufrieden mit unserem Transferprogramm, das möchte ich hier nochmal unterstreichen. Wir haben heuer eine unglaublich spannende Mannschaft."

Die Neuzugänge liefern direkt

Vor allem die drei "späten" Neuzugänge Valmir Matoshi, Oumar Diakite und Joshua Quarshie haben gegen den LASK bleibenden Eindruck hinterlassen.

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Oumar Diakite und Joshua Quarshie konnten direkt überzeugen
Foto: ©GEPA

"Diese Impulse, die die Jungs geben, tun uns richtig gut. Trotzdem haben sie bisher erst Teil-Einsätze gehabt."

Wie Ingolitsch mit den drei Spielern weiter plant: "Jetzt geht es darum, sie in einen Rhytmus zu bekommen, dass sie als Spieler und Menschen hier ankommen. Das Wichtigste ist, dass wir sie nicht verheizen, die Saison ist noch lang. Aber jeder im Stadion hat gesehen, dass sie uns bereichern werden."

"Kite" ist zurück

Ein weiterer Punkt, der für die anstehenden Wochen entscheidend werden kann, ist die Rückkehr von Unterschiedsspieler Otar Kiteishvili. Der Georgier wurde zuletzt sehnlichst vermisst und zeigte in den ersten Kurzeinsätzen bereits, wie wichtig er für das Spiel der "Blackies" ist.

Speziell international ist die Erfahrung des 30-Jährigen immens wichtig. In der Europa League erzielte der Mittelfeldspieler bisher vier Tore und zwei Vorlagen in 19 Spielen.

Aber auch die Rückkehr von Filip Rozga bringt zusätzliche Elemente für das Offensivspiel. Einzig die längerfristige Verletzung von Seedy Jatta trübte den Sieg gegen den LASK.

Der Startschuss in die enorm straffe Woche ist in jedem Fall geglückt, gegen Rennes soll der Lauf nun fortgesetzt werden, ehe es am Sonntag nach Salzburg zu den "Bullen" geht.

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