Stöger hat seinen Schmäh nicht verloren

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Borussia Dortmund versucht am Donnerstag beim FC Salzburg (21:05 Uhr LIVE im LAOLA1-Ticker) das erstmalige Ausscheiden gegen einen österreichischen Verein in der Europacup-Geschichte zu verhindern.

Im Achtelfinale-Rückspiel der UEFA Europa League muss die deutsche Mannschaft des österreichischen Trainers Peter Stöger ein 1:2 aus dem Hinspiel drehen und dabei zumindest zwei Tore erzielen.

"Ich erwarte eine andere Spielweise, um das noch zu reparieren", sagt Stöger bei seiner Rückkehr nach Salzburg, wo der 51-Jährige sein bislang letztes Pflichtspiel auf österreichischem Boden abhielt.

Das wurde 0:3 verloren, doch die Austria stand schon als Meister fest und zelebrierte ausgiebig - für einige Salzburger Beobachter auch provokant.

Stögers schwarze Serie gegen Red-Bull-Teams hat der Wiener in Deutschland prolongiert. Mit seinen Teams (Austria, Wiener Neustadt, Austria, Köln und Dortmund) konnte der aktuelle Borussen-Cheftrainer nur eine von 15 Partien gegen Salzburg oder Leipzig gewinnen - und das liegt bereits weit zurück (2:0, 2005/06).

Doch seinen Schmäh hat Stöger längst nicht verloren.

Stöger sorgt für Lacher

"Ich habe heute gelesen, dass es um meinen Job geht, deswegen habe ich versucht, eine gute Pressekonferenz zu machen. (...) Ich war noch nie so gut vorbereitet", sorgt Stöger bei der Pressekonferenz vor dem Showdown im vollen Medienraum der Salzburger für Lacher.

Als der betroffene Redakteur auf Nachfrage seitens des Podiums die Pressekonferenz für gut befindet, ballt Stöger lachend die Faust.

Am späten Donnerstagabend könnte ihm aber das Lachen vergehen, denn der frühere Austria-Trainer weiß um die Schwierigkeit der Aufgabe Bescheid.

"Dass es schwierig wird, ist klar, dass Salzburg eine unglaubliche Chance wittert, ist auch klar. Die Aufgabe wird schwer, aber zu lösen, ist sie immer noch."

Trotz aller Kritik verweist Stöger auch auf das Dortmunder Selbstbewusstsein.

"Wir haben trotz allem ein gesundes Maß davon. Wir haben das Hinspiel verloren und das war keine gute Leistung, aber wir haben auch seit Dezember kein Meisterschaftsspiel verloren. Das hat für uns intern auch eine Wertigkeit, es ist keine Selbstverständlichkeit so viele Spiele in der Deutschen Bundesliga nicht zu verlieren. Das bedeutet auch, dass unser Zugang ist, das Spiel hier in Salzburg zu gewinnen", so Stöger.

Auch wenn das Hinspiel verloren wurde, bleibt Dortmund in der Favoritenrolle.

"Dieser muss man aber gerecht werden, das ist uns im Hinspiel so etwas von überhaupt nicht gelungen", wird Stöger klar.

Auch Maximilian Philipp, der neben Stöger an der Pressekonferenz teilnahm, brachte es auf den Punkt.

"Wir müssen mehr Torchancen kreieren, variabler sein. Wir wissen aber auch, dass im Hinspiel zu wenig Bewegung im Spiel drin war und wir uns zu wenig bewegt haben. Wir müssen kompakt und eine Einheit sein. Das ist der klare Plan."

Stöger, der ein emotional geführtes Spiel erwartet, ergänzt: "Wir wussten auch im Hinspiel um das gute Umschaltspiel und die Schnelligkeit der Salzburger. Dagegen waren wir nicht gut genug aufgestellt. Wir haben nicht optimal verteidigt, das müssen wir besser machen."

Elfmeterschießen lässt er übrigens nicht trainieren ("Es gibt Jungs, die das können").

Statistiken machen BVB nur bedingt Hoffnung

Die Statistik macht den Dortmundern indes nur bedingt Hoffnung.

Dortmund hat keines seiner letzten sieben Auswärtsspiele im Europacup gewonnen (3 Unentschieden, 4 Niederlagen)

Dafür blieb der BVB in nur einem der letzten zehn Auswärtsspiele auf internationaler Ebene ohne eigenen Treffer (beim 0:1 im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League 2016/17 bei Benfica Lissabon, Rückspiel 4:0) und erzielte in diesen zehn Partien insgesamt 16 Tore.

In den neun Europacupspielen in dieser Saison hat Dortmund auch immer getroffen, aber auch immer mindestens ein Gegentor kassiert.

LAOLA1 stellt den offiziellen Europa-League-Kader von Borussia Dortmund vor:

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ROMAN BÜRKI

Tormann, 27 Jahre, Schweiz, seit 2015 beim BVB (zuvor Freiburg), 118 Einsätze, 128 Gegentore, 43 Mal zu Null

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Die Schweizer Nummer 2 hinter Yann Sommer ist seit 2015 die Nummer 1 beim BVB und hat nicht den leichtesten Stand, auch weil der 27-Jährige immer wieder für Patzer gut ist. Trainer Peter Stöger hielt ihm zuletzt nach dem 1:1 gegen Leipzig die Stange und meinte, der Goalie würde zu kritisch gesehen.

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ROMAN WEIDENFELLER

Tormann, 37 Jahre, Deutschland, seit 2002 beim BVB (zuvor Kaiserslautern), 452 Einsätze, 510 Gegentore, 147 Mal zu Null

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Das Dortmunder Urgestein wurde zwei Mal mit den Borussen Meister und Pokalsieger, zudem gehörte er auch dem Weltmeister-Kader 2014 an. Der 37-Jährige ist seit Sommer 2015 hinter Bürki die Nummer 2 und wird seine Karriere im Sommer beenden.

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DOMINIK REIMANN

Tormann, 20 Jahre, Deutschland, seit 2012 beim BVB (zuvor in der Jugend von ESV Münster), 0 Einsätze

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Die junge Nummer 3 spielt in der Regionalliga West für die zweite Mannschaft und kassierte in dieser Saison in 13 Spielen 14 Gegentore und spielte vier Mal zu Null.

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SOKRATIS PAPASTATHOPOULOS 

Innenverteidiger, 29 Jahre, Griechenland, seit 2013 beim BVB (zuvor Bremen), 188 Einsätze, 10 Tore, 2 Assists

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Der Abwehrchef und Ersatzkapitän hat 78 Länderspiele für Griechenland auf dem Buckel. Nach der Entlassung von Peter Bosz gab es harsche Kritik von dessen "Co" Hendrie Krüzen an "Papa": "Er hätte Führungsqualitäten zeigen müssen. Stattdessen ließ er uns hängen." Unter Stöger ist der Abwehrspieler Fixstarter, der aber wie auch gegen Leipzig Pausen kriegt.

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ÖMER TOPRAK

Innenverteidiger, 28 Jahre, Türkei, seit 2017 beim BVB (zuvor Leverkusen), 28 Spiele, 0 Tore, 2 Einsätze

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Toprak machte 203 Spiele für Leverkusen (war Teamkollege von Andre Ramalho), ehe der BVB rief. Ist neben Sokratis in der Europa League in der Innenverteidigung gesetzt und hat auch schon 27 Mal das türkische Team-Trikot übergezogen. Salzburg könnte ihn als Schwachstelle der BVB-Defensive ausmachen, im Herbst war Toprak fehleranfällig.

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DAN-AXEL ZAGADOU

Innenverteidiger, 18 Jahre, Frankreich, seit 2017 beim BVB (zuvor PSG B), 15 Einsätze, 1 Tor, 0 Assists

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Manuel Akanji (22) kam im Winter für 21,5 Mio. Euro aus Basel (Rekordsumme für einen Verteidiger), hat aber keine Spielberechtigung für die UEFA Europa League, weil er schon mit Basel in dieser Saison in der CL spielte. Der BVB durfte nur einen Spieler nachnominieren, der schon woanders 2017/18 Europacup spielte (Michy Batshuayi). Zagadou ist damit die Alternative für das gesetzte Innenverteidiger-Duo.

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LUKASZ PISZCZEK

Rechtsverteidiger, 32 Jahre, Polen, seit 2010 beim BVB (zuvor Hertha), 289 Einsätze, 16 Tore, 54 Assists

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Wenn der Publikumsliebling in dieser Saison in der Bundesliga gespielt hat, hat Dortmund keine einzige Partie verloren - ohne ihn fünf. In jener schwierigen Phase, in der auch Stöger-Vorgänger Bosz seinen Hut nehmen musste, war Piszczek mit einem Außenbandanriss im Knie außer Gefecht.

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JEREMY TOLJAN

Rechtsverteidiger, 23 Jahre, Deutschland, seit 2017 beim BVB (zuvor Hoffenheim), 21 Einsätze, 1 Tor, 2 Einsätze

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Sprang ob der Verletzungsmisere zuletzt auf der linken Seite ein, unter anderem bei den Duellen im EL-Sechzehntelfinale gegen Atalanta Bergamo (beim 3:2-Hinspiel-Sieg 90 Minuten, beim 1:1-Rückspiel 45 Minuten). Beim 1:1 in Leipzig stand der 18-fache U21-Nationalspieler zuletzt nicht im Kader.

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ERIK DURM

Rechtsverteidiger, 25 Jahre, Deutschland, seit 2012 beim BVB (zuvor Mainz II), 97 Einsätze, 2 Tore, 11 Assists

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Der Weltmeister von 2014 ist der Pechvogel schlechthin in dieser BVB-Saison. Nach einer Hüftoperation stand er zum Rückrunden-Auftakt gegen Wolfsburg (0:0) im Kader, ehe er sich einen Außenbandriss im Sprunggelenk zuzog. Durm machte in dieser Saison noch kein Spiel und es sieht nicht so aus, als würde sich das bald ändern - unglücklicherweise ein verschenkter Platz im Europa-League-Kader.

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MARCEL SCHMELZER

Linksverteidiger, 30 Jahre, Deutschland, seit 2005 beim BVB (zuvor Magdeburg U17), 337 Einsätze, 6 Tore, 32 Assists

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Was für eine Rückkehr des Kapitäns: Nach einer Wadenverletzung kam er gegen Bergamo zur Pause für Toljan ins Spiel und schoss den BVB in Minute 82 zum Aufstieg. Der Borusse spielte seither durch und nähert sich von Spiel zu Spiel seiner Top-Form - wie so viele Schlüsselspieler bei Dortmund in einer verletzungsgeprägten Saison.

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RAPHAEL GUERREIRO

Linksverteidiger, 24 Jahre, Portugal, seit 2016 beim BVB (zuvor FC Lorient), 48 Einsätze, 9 Tore, 9 Einsätze

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Apropos Verletzungspech. Gueirrero war zu Beginn der Rückrunde wegen eines Muskelfaserrisses außer Gefecht, ein Kurzeinsatz gegen Köln verschlimmerte die Situation, nun ist der Linksfuß wieder im Training. Sein Trumpf ist seine Flexibilität. "Von seinem Grundtalent kann er auf der Sechs oder weiter vorne spielen. Die allerbeste Position wäre der linke Außenverteidiger", sagt Stöger.

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JULIAN WEIGL

Defensives Mittelfeld, 22 Jahre, Deutschland, seit 2015 beim BVB (zuvor 1860 München), 119 Einsätze, 2 Tore, 1 Assist

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Keine drei Jahre beim Verein, aber bald 120 Einsätze - der eloquente 22-Jährige ist aus dem BVB-Mittelfeld nicht wegzudenken, auch wenn er aktuell wie viele (noch) nicht in Top-Form ist. Weigl war damals für 2,50 Millionen Euro Ablöse ein absolutes Schnäppchen. Nach seiner Gelbsperre im Rückspiel gegen Bergamo ist der fünffache Internationale gegen Salzburg wieder dabei.

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NURI SAHIN

Defensives Mittelfeld, 29 Jahre, Türkei, seit 2013 (wieder) beim BVB (zuvor Real), 270 Einsätze, 26 Tore, 48 Assists

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Ein Beispiel dafür, dass ein Wechsel zu einem noch größeren Verein nicht immer ein Aufstieg ist. Verließ 2011 den BVB als Star zu Real (10 Einsätze), kam via Liverpool (12 Einsätze) 2013 nach Dortmund zurück und ist aktuell mehr Nebendarsteller. Dafür hält er immer noch zwei Rekorde: Er ist der jüngste Bundesliga-Spieler und -Torschütze aller Zeiten (16 Jahre und 335 Tage bzw. 17 Jahre und 82 Tage).

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MAHMOUD DAHOUD

Zentrales Mittelfeld, 22 Jahre, Deutschland, seit 2017 beim BVB (zuvor Gladbach), 26 Einsätze, 0 Tore, 6 Assists

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Wenn er solche Zucker-Pässe wie vor dem 1:1 gegen Leipzig spielt, erhöht der gebürtige Holländer seine Chancen auf einen Stammplatz. Gegen Salzburgs Schwestern-Verein spielte Dahoud durch, gegen Bergamo beinahe, davor gab es zumeist Kurzeinsätze. Stöger: "Mo ist nicht immer so ausrechenbar. Offensiv ist das gut, defensiv eher schwieriger."

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GONZALO CASTRO

Zentrales Mittelfeld, 30 Jahre, Deutschland, seit 2015 beim Verein (zuvor Leverkusen), 106 Einsätze, 12 Tore, 22 Assists

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Spielt eine ähnliche Rolle wie Dahoud, also mal mehr und mal wieder weniger. Bei seinen letzten Auftritten wusste der 30-Jährige nach Außenbandriss im Sprunggelenk aber nicht so überzeugen, so spricht umso mehr dafür, dass Dahoud auch gegen Salzburg aufläuft. Auch weil Dahoud schneller, dynamischer ist und wie beim 1:1 die tödlichen Pässe spielen kann.

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SEBASTIAN RODE

Zentrales Mittelfeld, 27 Jahre, Deutschland, seit 2016 beim BVB (zuvor Bayern), 22 Einsätze, 1 Tor, 0 Assists

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Die zwölf Millionen Euro, die der BVB an die Bayern überwies, haben sich bislang nicht wirklich ausgezahlt. Ebenso, ihm einen Kaderplatz im Europa-League-Kader zu geben, denn Rode spielte bislang in dieser Saison wegen Verletzungen erst eine Partie - im Supercup im August.

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MARIO GÖTZE

Offensives Mittelfeld, 25 Jahre, Deutschland, seit 2016 (wieder) beim BVB (zuvor bei Bayern), 156 Einsätze, 35 Tore, 52 Assists

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Keine Frage: In Top-Form ist er neben Reus der talentierteste Spieler im Kader. Aber sein Wechsel zu den Bayern und eine Stoffwechsel-Erkrankung trugen dazu bei, dass der Goldtorschütze im WM-Finale 2014 noch nicht wieder auf jenem Level ist, auf dem er schon war. Nichtsdestoweniger ist ein Spieler mit seinem Talent jederzeit in der Lage, ein Spiel zu entscheiden. Scorerpunkte in dieser Saison: 2 Tore, 6 Assists.

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SHINJI KAGAWA

Offensives Mittelfeld, 28 Jahre, Japan, seit 2014 (wieder) beim BVB (zuvor Manchester United), 211 Einsätze, 60 Tore, 54 Assists

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Einer der vielen Rückkehrer, die ihr Glück bei einem der wenigen noch größeren Vereine suchten, und dort nicht reüssierten. Stand zuletzt nach einer Grippe und Sprunggelenksproblemen nicht im Kader, wäre mit seiner Dynamik auch eine Waffe für das Spiel gegen Salzburg. Nach Aubameyang-Abgang ist der Japaner der Top-Scorer der Borussen in dieser Saison (6 Tore, 7 Assists).

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CHRISTIAN PULISIC

Rechtsaußen, 19 Jahre, USA, seit 2015 beim BVB (zuvor PA Classics/USA), 87 Einsätze, 11 Tore, 16 Assists

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Noch keine 20 Jahre aber bald 90 Spiele für den BVB zeigen die Qualität des Dortmunder Shootingstars. Der Offensivspieler mit kroatischen Wurzeln hat auch schon 20 Länderspiele für die USA auf dem Buckel. Kam zuletzt vermehrt von der Bank, kann aber auch hier noch einmal Schwung in die Partie bringen. Real Madrid will ihn offenbar als Bale-Nachfolger holen - für kolportierte 80 Millionen Euro. Er hat mit 45 Mio. aktuell auch den höchsten Marktwert im BVB-Kader.

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ANDRIJ YARMOLENKO

Rechtsaußen, 28 Jahre, Ukraine, seit 2017 beim BVB (zuvor Dynamo Kiev), 24 Einsätze, 6 Tore, 6 Assists

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25 Millionen Euro machte Dortmund Ende August für den 74-fachen Nationalspieler locker. Der aktuell zweitbeste Scorer des Teams wird gegen Salzburg aber keine Rolle spielen, denn Yarmolenko laboriert noch bis April an einer Fußverletzung (Sehne), Ende Februar lief der Linksfuß noch mit Krücken herum.

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MARCO REUS

Linksaußen, 28 Jahre, Deutschland, seit 2012 beim BVB (zuvor Gladbach), 195 Einsätze, 92 Tore, 61 Assists

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Die aktuell gefährlichste Waffe bei den Borussen: Nach seinem Kreuzbandriss kehrte Reus im Februar erst zurück und traf in drei von sechs Spielen. Mit seinem Treffer gegen Leipzig hat Reus nun gegen alle Bundesligisten zumindest einmal getroffen. "Rolls Reus" kommt immer besser in Fahrt, Salzburg muss hoffen, dass sein Motor doch noch einmal zu stottern beginnt.

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ANDRE SCHÜRRLE

Linksaußen, 27 Jahre, Deutschland, seit 2016 beim BVB (zuvor bei Wolfsburg), 42 Einsätze, 7 Assists, 8 Tore

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Der Goldtor-Assistgeber im WM-Finale 2014 ließ sich gegen Leipzig nach eigenem Einwurf von Keita den Ball abluchsen, was zum 0:1 führte. Das wird dem 57-fachen Nationalspieler sicher nicht noch einmal passieren. Für ihn gilt Ähnliches wie für Götze. Der 27-Jährige befindet sich nicht in Top-Form, aber kann jederzeit ein Spiel (Saison-Bilanz: 1 Tor, 4 Vorlagen) entscheiden. Schürrle genießt Stögers Vertrauen. Interessant: Schürrle war 2009 noch Marco Roses Teamkollege bei Mainz.

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MAXIMILIAN PHILIPP

Linksaußen, 24 Jahre, Deutschland, seit 2017 beim BVB (zuvor Freiburg), 18 Einsätze, 6 Tore, 5 Einsätze

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Nach einer Patellasehnenluxation gab der 24-Jährige, für den Freiburg 20 Millionen Euro kassierte, gegen Leipzig sein Comeback, allerdings nur für zwölf Minuten. Im Herbst konnte Philipp bereits mit sechs Treffern aufzeigen, gegen Salzburg dürfte ihm eine Joker-Rolle zukommen.

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MICHY BATSHUAYI

Stürmer, 24 Jahre, Belgien, vom FC Chelsea geliehen (bis Sommer), 7 Einsätze, 5 Tore, 1 Assist

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Er kam, sah und traf. Nachdem die Dortmunder ihren Top-Stürmer, aber auch Unruheherd Pierre-Emerick Aubameyang für 63,75 Mio. Euro an Arsenal abgaben, ließ ihn Batshuayi mit fünf Toren in den ersten drei Spielen schnell vergessen. Seit dem 3:2 gegen Bergamo hat der Stürmer aber nicht mehr getroffen, also immerhin vier Spiele nicht.

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JADON SANCHO

Linksaußen, 17 Jahre, England, seit 2017 beim BVB (zuvor Manchester City U18), 6 Einsätze, 0 Tore, 1 Assist

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Sancho hat schon einmal gegen Salzburg gespielt, vor einem Jahr im Youth-League-Zwischenrunden-Spiel, das im Elferschießen verloren ging - am Youngster lag es nicht, denn er traf. Doch auch das 17-jährige Juwel gehört zum Dortmunder Lazarett und hat nach einer Bänderverletzung noch Trainingsrückstand.

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ALEXANDER ISAK

Stürmer, 18 Jahre, Schweden, seit 2017 beim BVB (zuvor AIK Solna), 12 Einsätze, 1 Tor, 1 Assist

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Gerüchteweise soll auch Salzburg einmal Interesse am schwedischen Stürmer-Juwel gehabt haben, bestätigt wurde das allerdings nie. Isak wird wohl glücklich sein, beim BVB unter Vertrag zu stehen, doch in Salzburg hätte der zweifache Teamstürmer sicher mehr Einssatzzeit. Gegen Leipzig stand Isak nicht im Kader.

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JAN-NIKLAS BESTE

Linksverteidiger, 19 Jahre, seit 2007 beim BVB (zuvor in Hammer Jugend), 1 Einsatz, 0 Tore, 0 Einsätze

Spieler der so genannten B-Liste (geboren am oder nach 1. Januar 1994)

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DAVID SAUERLAND

Defensives Mittelfeld, 20 Jahre, Deutschland, seit 2013 beim BVB (zuvor in der Jugend von Preußen Münster), 0 Einsätze

Spieler der so genannten B-Liste (geboren am oder nach 1. Januar 1994)

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PETER STÖGER

Trainer, 51 Jahre, Österreich, seit 2017 beim BVB (zuvor 1. FC Köln), 13 Spiele, 6 Siege, 6 Remis, 1 Niederlage (Punkteschnitt: 1,85)

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Am 10. Dezember jubelte ganz Fußball-Österreich, als der Wiener gemeinsam mit seinem Vertrauten Manfred Schmid Borussia Dortmund übernahm. Erstmals seit seinem Abgang als Meister-Trainer der Wiener Austria 2013 trifft Stöger in einem Pflichtspiel auf einen ÖFB-Klub.

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SIGNAL-IDUNA-PARK (in UEFA-Bewerben: BVB Stadion Dortmund)

Stadion, Eröffnung: 1974 (zwei Monate vor der 1. Heim-WM), Erweiterungen: 1995-1999, 2002-2003, Fassungsvermögen: 81.360, in UEFA-Bewerben: 65.851

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Das größte Fußball-Stadion Deutschlands ist das Wahrzeichen der Stadt Dortmund und eine Kathedrale im europäischen Fußball. Wer schon einmal dort war, schwärmt von der Atmosphäre und der legendären Südtribüne, die bei Bundesliga-Spielen als reine Stehplatz-Tribüne genützt wird und nicht weniger als 24.454 Menschen Platz bietet ("Gelbe Wand"). Mehr Heimvorteil geht nicht - doch bei der Heim-WM 2006 hat das der DFB-Elf auch nichts genützt. Italien beendete das Sommermärchen an dieser Stelle mit einem 2:0-Sieg nach Verlängerung.

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Der BVB setzte sich in den bisherigen Duellen mit ÖFB-Klubs stets durch: 2003 schaltete man die Austria aus, 2015 den WAC.

Während das 1:2 im Hinspiel die erste Dortmunder Niederlage gegen einen österrechischen Verein überhaupt war, gewann der BVB die bisherigen beiden Spiele in Österreich: 2015 in Klagenfurt gegen Wolfsberg (1:0) sowie 2003 in Wien mit 2:1 bei der Austria.

ABER: Während Salzburg in UEFA-Bewerben immer aufgestiegen ist, wenn man das Hinspiel auswärts gewonnen hat, stieg Dortmund nie auf, wenn man das Hinspiel vor eigenem Publikum verlor. 

Mögliche Aufstellung:

Es wird gegenüber dem 3:2-Heimsieg in der Liga gegen Frankfurt Veränderungen geben müssen, zumal Manuel Akanji in der Europa League nicht spielberechtigt ist. Sokratis wird zurückkehren und neben Toprak die Innenverteidigung bilden. Im defensiven Mittelfeld schnapsen sich Mahmoud Dahoud, Gonzalo Castro und Julian Weigl zwei Plätze aus, zuletzt durften die beiden erstgenannten ran, zumal Weigl auch formschwach war. In der Offensive hat Stöger mittlerweile eine Qual der Wahl, denn mit Maximilian Philipp und vor allem Christian Pulisic (3 Assists in zwei Partien) haben sich zwei Spieler empfohlen, während Mario Götze und Andre Schürrle nicht in Top-Form sind. Marco Reus, der seinen Vertrag bis 2023 verlängert hat, ist auf einer der vier offensiven Positionen gesetzt, Doppelpack-Torschütze Michy Batshuayi dürfte nach seiner Joker-Rolle am Wochenende nun wieder von Beginn an ran.

Ersatz: Weidenfeller - Zagadou, Guerreiro, Weigl, N. Sahin, Götze, Schürrle, Sancho, Isak.

Bei der nächsten Gelben Karte gesperrt: Sokratis, Schürrle, Weigl, Toprak.

Schiedsrichter ist Benoit Bastien (34) aus Frankreich, der bislang zwei Mal in der UEFA Champions League und neun Mal in der UEFA Europa League im Einsatz war.

Textquelle: © LAOLA1.at

Vor BVB-Hit: Salzburgs wichtiges Gespräch in Mattersburg

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